Supermarkt in Solingen stoppt Kunden, die Fleisch aus Armut verstecken

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Eine Glasvitrine in einem Metzgerladen, die Tabletts mit Fleisch und Preisschildern zeigt, mit Gebäuden und Bäumen durch das Fenster und der Decke des Raums oben im Bild.

Supermarkt in Solingen stoppt Kunden, die Fleisch aus Armut verstecken

Supermarkt in Solingen kämpft mit ungewöhnlichem Problem: Kunden verstecken Fleisch, das sie sich nicht leisten können

In den letzten Wochen sieht sich ein Supermarkt in Solingen mit einer ungewöhnlichen Herausforderung konfrontiert: Filialleiter Heiko Wodarz entdeckt immer wieder Fleisch, das Kunden im Laden verstecken, weil sie es sich nicht leisten können. Angesichts dieses wachsenden Trends hat die Filiale nun Gegenmaßnahmen ergriffen.

In der von Wodarz geleiteten Edeka-Filiale verschwand Fleisch von der Fleischtheke und tauchte an unerwarteten Orten im Markt wieder auf. Kunden, die mit den hohen Preisen hadern, begannen, Ware wie Koteletts – eine kleine Packung kostet 12,80 Euro – zu verstecken, statt sie an der Kasse zu bezahlen.

Um dem Problem zu begegnen, brachte der Supermarkt Warnschilder an. Diese fordern Kunden auf, Fleisch, das sie sich nicht leisten können, stattdessen an der Theke abzugeben, statt es zu verstecken. Zudem wurden Überwachungskameras eingesetzt, um diejenigen zu erwischen, die Produkte verstecken; das Personal spricht die Täter direkt an.

Seit die Schilder hängen, sind die Vorfälle spürbar zurückgegangen. Trotz der verschärften Kontrollen wurde jedoch noch kein Kunde wegen des Versteckens von Fleisch vom Einkauf ausgeschlossen.

Die Maßnahmen der Filiale zeigen offenbar Wirkung: Die Zahl der versteckten Fleischwaren hat sich deutlich verringert. Das Personal behält die Situation weiterhin im Auge und ermutigt Kunden, sich zu melden, wenn sie sich bestimmte Artikel nicht leisten können. Der Vorfall unterstreicht die finanzielle Belastung, unter der viele Verbraucher angesichts steigender Lebensmittelpreise leiden.

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