Tragischer Jagdunfall in Warburg: 23-Jähriger durch Schuss tödlich getroffen
Miriam KönigTragischer Jagdunfall in Warburg: 23-Jähriger durch Schuss tödlich getroffen
Ein 23-jähriger Mann aus Paderborn ist bei einem Jagdausflug in einem abgelegenen Gebiet zwischen den Warburger Ortsteilen Nörde und Rimbeck erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich am 9. Januar. Die Schüsse fielen, als der mutmaßliche Schütze und zwei Begleiter auf einem Hochsitz positioniert waren. Das Opfer, das sich auf einem anderen, nahegelegenen Ansitz befand, wurde getroffen und schwer verletzt. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche und des Eintreffens der Rettungskräfte starb der Mann noch am Tatort. Die Kriminalpolizei Höxter, die im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn ermittelt, nahm noch in derselben Nacht die Untersuchungen auf. Die Behörden gehen von einem möglichen fahrlässigen Tötungsdelikt nach Paragraf 222 des Strafgesetzbuchs aus und stufen den Vorfall als tragischen Jagdunfall ein. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat eine Obduktion des Opfers angeordnet, die in der kommenden Woche am Institut für Rechtsmedizin der Universität Münster durchgeführt werden soll. Die Ermittlungen dauern an, wobei sich die Behörden auf die Umstände konzentrieren, die zum tödlichen Schuss führten. Die Ergebnisse der Obduktion könnten weitere Klarheit über die Ereignisse bringen, die zum Tod des 23-Jährigen führten.






