Kaufland begrenzt Milka-MMMax-Riegel auf 34 Stück – warum diese seltsame Zahl?

Kaufland begrenzt Milka-MMMax-Riegel auf 34 Stück – warum diese seltsame Zahl?
Kaufland führt strikte Kaufbegrenzung für Milka-MMMax-Riegel ein – maximal 34 pro Kunde
Die Supermarktkette Kaufland hat eine ungewöhnliche Regelung eingeführt: Pro Kunde dürfen höchstens 34 Milka-MMMax-Schokoriegel in einem Einkauf erworben werden. Die ungewöhnliche Beschränkung sorgt bei Kund:innen für Verwunderung – manche vermuten dahinter verborgene Absichten. Warum ausgerechnet diese Zahl gewählt wurde, hat das Unternehmen bisher nicht näher erläutert.
In mindestens einer Kaufland-Filiale weist ein Schild deutlich auf die neue Regel hin: Mehr als 34 Milka-MMMax-Riegel dürfen pro Kaufvorgang nicht über die Theke gehen. Mit einem Preis von 2,59 Euro pro Riegel könnte die Aktion besonders für Großabnehmer attraktiv sein. Rechtlich ist die Mengebegrenzung durch den Händler jedoch zulässig.
Ein möglicher Grund für die Obergrenze ist der Schutz vor sogenannten Hammerkäufen durch Tankstellen oder kleine Läden, die die vergünstigte Ware aufkaufen und teurer weiterverkaufen. Solche Praktiken schmälern nicht nur die Supermarktgewinne, sondern führen auch zu Engpässen für normale Kund:innen. Zudem könnte die Regelung mit größeren Veränderungen bei Milka zusammenhängen: Anfang 2025 hatte die Marke die Preise erhöht und gleichzeitig die Größe einiger Riegel reduziert – was Sonderangebote für Großabnehmer noch lukrativer macht. Ohne offizielle Bestätigung bleibt die Zahl 34 jedoch willkürlich: Sie scheint intern festgelegt worden zu sein, um extreme Hamsterkäufe zu verhindern, ohne dass ihr eine besondere Bedeutung zukommt.
Einige Kund:innen spekulieren, die Begrenzung sei eine bewusste Taktik, um künstliche Knappheit zu erzeugen. Die Theorie: Wenn ein Produkt als rar wahrgenommen wird, fühlen sich Verbraucher:innen möglicherweise unter Druck gesetzt, schneller und in größeren Mengen zuzuschlagen, bevor die Vorräte erschöpft sind.
Die 34er-Grenze gilt weiterhin – warum ausgerechnet diese Zahl, bleibt jedoch unklar. Großpackungen sind zwar möglich, aber nur bis zur festgelegten Obergrenze. Der Fall zeigt, wie Händler durch angepasste Verkaufsrichtlinien ihre Bestände und Margen während Aktionen schützen können.

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