05 May 2026, 12:04

Neuer Hochleistungsrechner RAMSES revolutioniert Forschung an der Uni Köln

Eine Reihe von Servern in einem gut beleuchteten, ordentlichen Rechenzentrum.

Neuer Hochleistungsrechner RAMSES revolutioniert Forschung an der Uni Köln

Die Universität zu Köln hat einen neuen Hochleistungsrechner namens RAMSES in Betrieb genommen. Das moderne System löst den älteren CHEOPS-Cluster ab und verspricht höhere Effizienz, Sicherheit und Rechenleistung für die wissenschaftliche Forschung.

RAMSES umfasst 174 Server mit insgesamt 31.576 CPU-Kernen und 167 Terabyte Arbeitsspeicher. Die meisten Knoten sind als 1U2S-Einheiten ausgelegt, jede mit zwei AMD-Epyc-Genoa-Prozessoren, die pro Knoten 192 Kerne bereitstellen. Der Cluster soll eine Spitzenleistung von bis zu 4,8 PetaFLOPS erreichen.

Das System wurde von NEC unter Verwendung von Servern des Herstellers Kaytus aufgebaut. Es verfügt über 140 wassergekühlte Knoten, die speziell für anspruchsvolle Anwendungen wie Gromacs und NWChem optimiert sind. Sicherheit steht im Mittelpunkt: Sämtliche Daten werden durchgängig verschlüsselt, und der Zugriff ist durch Mehr-Faktor-Authentifizierung geschützt.

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Neben klassischen HPC-Aufgaben verfügt RAMSES über eine dedizierte Partition für KI-Anwendungen. Das Design legt besonderen Wert auf Energieeffizienz und soll die Kühlkosten um bis zu 40 Prozent senken. Zudem wird die Abwärme des Clusters später genutzt, um ein neu entstehendes Gebäude zu beheizen.

Die Universität plant, mit RAMSES ein breites Spektrum wissenschaftlicher Arbeitslasten zu unterstützen – von komplexen Simulationen bis hin zur KI-Forschung.

RAMSES stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Recheninfrastruktur der Universität zu Köln dar. Die Kombination aus schierer Rechenleistung, Energieeffizienz und Sicherheitsvorkehrungen macht das System zu einer unverzichtbaren Ressource für Forscher. Die Wiederverwendung der Abwärme unterstreicht zudem das Engagement für Nachhaltigkeit.

Quelle