Heinsberg zeigt am "Tag der Verkehrssicherheit" lebensrettende Einsätze und Risiken
Jonas WagnerHeinsberg zeigt am "Tag der Verkehrssicherheit" lebensrettende Einsätze und Risiken
Heinsberg veranstaltet am Samstag, den 30. August, von 12 bis 17 Uhr einen „Tag der Verkehrssicherheit“
Auf dem Heinsberger Marktplatz findet die Aktion statt, die das Bewusstsein für Verkehrssicherheit und Unfallprävention schärfen soll. Organisiert von der Polizei Heinsberg und der Stadt Heinsberg, bietet das Event Vorführungen, Informationsstände und interaktive Mitmachaktionen für Besucher.
Den Auftakt bilden informative Präsentationen und praktische Erlebnisse. So können Teilnehmer auf einem Parcours mit „Betrunkenheitsbrille“ testen, wie sich Alkohol- und Drogeneinfluss auf die Fahrfähigkeit auswirkt. Die Polizei informiert zudem über Unfallstatistiken, die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, illegale Fahrzeugumbauten, illegale Autorennen sowie Hilfsangebote für Unfallopfer.
Um 14 und 16 Uhr führen Feuerwehr und Rettungsdienste realistische Unfallrettungen an einem verunglückten Fahrzeug vor. Die Simulation zeigt den gesamten Ablauf – von der Ankunft am Unfallort bis zur Befreiung der Insassen. Als mahnendes Beispiel wird ein Wrack ausgestellt, das von einem tödlichen Unfall stammt, bei dem ein Vater nach einem illegalen Straßenrennen ums Leben kam.
Der Kreisrettungsdienst Heinsberg betreibt einen Infostand mit Tipps zu Erster Hilfe und Wiederbelebung. Landrat Stephan Pusch hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen und betont deren Bedeutung im Rahmen der diesjährigen „Woche der Verkehrssicherheit“. Die Kampagne steht unter dem Motto „Leben ist das höchste Gut“ (#LEBEN) und umfasst verschiedene Maßnahmen im Kreisgebiet, um schwere Verletzungen und Todesfälle zu reduzieren sowie die Einhaltung der Verkehrsregeln zu fördern.
Der „Tag der Verkehrssicherheit“ vereint Rettungskräfte, Polizei und lokale Behörden, um die Bevölkerung für sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Durch Live-Demonstrationen, interaktive Ausstellungen und Fachberatung soll die Veranstaltung dazu beitragen, die Unfallzahlen zu senken und Menschenleben zu retten. Die Organisatoren hoffen, dass die Initiative bei Autofahrern und Fußgängern gleichermaßen nachhaltig wirkt.






