Zollfahnder zerschlagen illegale Shisha-Tabak-Produktion in Wuppertal
Zollfahnder decken illegale Wasserpfeifentabak-Produktion in Wuppertal auf
Bei einer Razzia hat das Zollfahndungsamt Essen am 25. Februar 2025 eine illegale Produktionsstätte für Shisha-Tabak in Wuppertal ausgehoben. Die Ermittlungen gegen einen 38-jährigen Verdächtigen laufen bereits seit einem Jahr – ihm wird vorgeworfen, unversteuerten Wasserpfeifentabak hergestellt und vertrieben sowie Zollabgaben umgangen zu haben.
Die Untersuchungen begannen 2024 und konzentrierten sich auf den Verdacht der Steuerhinterziehung und des Handels mit gefälschtem Tabak. Bei der Durchsuchung stießen die Beamten auf eine versteckte Produktionsanlage in Wuppertal. Dort beschlagnahmten sie 23 Kilogramm gefälschten, unversteuerten Shisha-Tabak sowie 13 Kilogramm Feinschnittabak.
Dem Mann wird zudem vorgeworfen, Zigaretten und Tabakwaren in einem speziell umgebauten Transporter geschmuggelt zu haben. Die Ermittler entdeckten in den Sitzen und im Boden des Fahrzeugs versteckte Hohlräume, die zur Tarnung der Ware dienten. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat die weiteren Ermittlungen übernommen, während Zollbeamte die sichergestellten Beweismittel auswerten.
Die Ermittlungen dauern an: Die Behörden prüfen derzeit Finanzunterlagen und Produktionsgeräte. Gegen den Beschuldigten wurde noch keine offizielle Anklage erhoben, doch die bisherigen Erkenntnisse deuten auf ein langjähriges System zur Umgehung von Tabaksteuern hin.
Der Schlag gegen die mutmaßlich gut organisierte illegale Tabakproduktion hat die Strukturen vorerst zerschlagen. Die Zollfahnder sammeln weiterhin Beweise, die zu weiteren rechtlichen Schritten führen könnten. Bei einer Verurteilung drohen dem Beschuldigten Strafen wegen Steuerhinterziehung und des Handels mit gefälschten Waren.






