09 May 2026, 16:03

Zoll deckt illegale Beschäftigung in NRW-Hotel und Massagestudio auf

Schwarze und weiße Zeichnung eines Fabrikgebäudes mit rauchenden Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Grünflächen und einem Zaun, beschriftet mit "New York State Penitentiary" unten.

Zoll deckt illegale Beschäftigung in NRW-Hotel und Massagestudio auf

Zollbeamte in Nordrhein-Westfalen haben bei zwei getrennten Razzien nicht angemeldete Arbeiter aufgedeckt. Ein Hotel mit Restaurant in Netphen sowie ein Massagestudio in Bad Laasphe beschäftigten ausländische Staatsbürger illegal. Beide Betriebe müssen nun mit strafrechtlichen Konsequenzen wegen Verstößen gegen das Arbeitsrecht rechnen.

In Bad Laasphe durchsuchten Beamte ein Massagestudio, in dem eine kosovarische Frau arbeitete, während sich zwei weitere in einer Pause befanden. Keine der Beschäftigten war offiziell in der Lohnbuchhaltung erfasst. Die Masseurin war seit anderthalb Jahren ohne Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen tätig. Bei der Befragung versuchte sie zu fliehen, wurde jedoch schnell gestellt.

Im Studio waren keine Mitarbeiter in den Unterlagen verzeichnet. Die Behörden beschlagnahmten die Pässe der Frau sowie eines kosovarischen Mannes, der sich ebenfalls auf dem Gelände aufhielt, da beide keine Arbeitserlaubnis für Deutschland besaßen.

Unterdessen wurde in Netphen ein Hotel mit Restaurant kontrolliert, wo ähnliche Verstöße festgestellt wurden: Arbeiter waren ohne ordnungsgemäße Anmeldung oder Arbeitsgenehmigung beschäftigt. Die Ermittler prüfen nun das Ausmaß der vorenthaltenen Sozialabgaben in beiden Fällen.

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Die illegale Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften kann schwere Strafen nach sich ziehen, darunter Bußgelder von bis zu 500.000 Euro. Den beiden betroffenen Betrieben drohen nun juristische Schritte, während die nicht angemeldeten Arbeiter weiter ermittelt wird. Die Behörden gehen weiterhin konsequent gegen Schwarzarbeit in der Region vor.

Quelle