Wie die Fussbroichs vom Kölner Arbeiterleben zum Millionenvermögen kamen
Jonas WagnerWie die Fussbroichs vom Kölner Arbeiterleben zum Millionenvermögen kamen
Die Familie Fussbroich wurde in Deutschland durch ihre bahnbrechende Doku-Seife berühmt, die 1979 erstmals ausgestrahlt wurde. Über 17 Staffeln hinweg fesselten die Zuschauer ihr Arbeiterleben in Köln – eine Leistung, für die sie mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurden. Noch heute, mit 81 Jahren, genießt die Familie Kultstatus im Fernsehen und zieht mit gemeinsamen Mahlzeiten und Alltagssorgen Millionen Zuschauer in ihren Bann.
Die Serie startete als erste deutsche Doku-Seife beim WDR, produziert von Ute Diehl. Sie bot einen ungeschönten Einblick in das Privatleben der Familie – mit Konflikten, Feiern und dem ganz normalen Alltag. Fred, Annemie und ihr Sohn Frank wurden zu Symbolfiguren der Kölner Arbeiterkultur und fanden bundesweit Anklang.
Ihr finanzieller Erfolg beschränkte sich nicht auf das Fernsehen. Zwar lagen die Fernseheinnahmen aus der Sendung über die Jahre zwischen 200.000 und 50 Millionen Euro, doch die Familie erweiterte ihr Einkommen durch kluge Merchandising-Strategien und Autogrammstunden. Fred, der früh in Rente ging, konzentriert sich heute auf die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, um die Einnahmequellen zu diversifizieren.
Heute wird ihr Vermögen auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Die Marke Fussbroich floriert auf verschiedenen Plattformen und sichert so ihr Erbe – und ihr Bankkonto – auch Jahrzehnte nach ihrem Debüt.
Die Geschichte der Fussbroichs reicht von einem Fernseh-Experiment der 1970er-Jahre bis hin zu einem dauerhaften kulturellen Phänomen. Ihre Mischung aus Medienverdiensten, Merchandising und öffentlichen Auftritten hält sie finanziell abgesichert. Vorerst zeigt sich ihr Einfluss auf das deutsche Fernsehen – und auf ihre Kontostände – ungebrochen.






