Streunerhilfe Solingen kämpft um das Leben schwer verletzter Katzen
Streunerhilfe Solingen e.V. kämpft mit dramatischem Anstieg von Notfällen bei Streunerkatzen
In den letzten Wochen hat der Verein Streunerhilfe Solingen e.V. einen besorgniserregenden Anstieg schwerverletzter und kranker Streunerkatzen verzeichnet. Die Rettung der Tiere belastet die Organisation finanziell stark.
Ein Kater namens Tiger wurde in lebensbedrohlichem Zustand aufgefunden. Er litt unter extremer Dehydrierung, verfilztem Fell, eingezogenen Augen und deformierten Ohren. Spätere Untersuchungen ergaben, dass er an FIV (feliner AIDS), Nierenversagen und stark erhöhten Leberwerten litt. Seine Behandlung könnte Zahnentfernungen und eine Kastration erfordern – doch sein schlechter Gesundheitszustand macht solche Eingriffe riskant.
Ein weiterer geretteter Streuner kam mit einer tiefen Kopfwunde, einem abgerissenem rechten Ohr, einer Verletzung am Hoden und schweren Zahnproblemen in die Obhut des Vereins. Ein getigerter Kater, der von einem Auto angefahren worden war, wurde mit einer Brustprellung, einem Schädel-Hirn-Trauma und eingeschränkter Bewegungsfähigkeit eingeliefert – er konnte sich nur mit der rechten Pfote vorwärtsziehen. Sollte sich Flüssigkeit in seinem Brustkorb ansammeln, könnte eine Drainage nötig werden. Ungewiss bleibt, ob sein linker Vorderlauf jemals wieder voll funktionsfähig sein wird.
Der Verein berichtet, dass viele Menschen Streunerkatzen zwar füttern, medizinische Versorgung jedoch oft vernachlässigen. Diese Vernachlässigung führt zu Fällen wie dem von Tiger. Angesichts steigender Tierarztkosten bittet Streunerhilfe Solingen e.V. dringend um finanzielle Unterstützung, um die wachsende Zahl kranker und verletzter Tiere behandeln zu können.
Spenden zur Unterstützung der Organisation können per Banküberweisung oder PayPal getätigt werden. Alle Zuwendungen sind steuerlich absetzbar und fließen direkt in die tierärztliche Versorgung dieser und weiterer bedürftiger Tiere.
