Solingen diskutiert über die Zukunft von sieben Kirchen und Gemeinschaftszentren
Jonas WagnerSolingen diskutiert über die Zukunft von sieben Kirchen und Gemeinschaftszentren
Sieben Kirchen und Gemeinschaftszentren in Solingen stehen nun vor Entscheidungen über ihre Zukunft. Die SPD-Fraktion im Stadtrat hat eine Arbeitsgruppe gebildet, um die örtlichen Gemeinden in diesem Prozess zu begleiten. Sie will als Vermittlerin zwischen den Kirchen und der Kommunalpolitik fungieren.
Die Arbeitsgruppe der Evangelischen Kirche hat vorgeschlagen, die Zukunft mehrerer Standorte bis 2035 zu prüfen. Dazu gehören die Christuskirche mit dem Gemeindezentrum Rupelrath, die Evangelische Kirche Mangenberg mit dem Gemeindehaus Corinthstraße sowie die Evangelische Stadtkirche Mitte und weitere. Eine endgültige Entscheidung der Synode wird für den 14. März 2026 erwartet.
Die SPD-Arbeitsgruppe traf sich erstmals zu einer Sitzung mit breiter Beteiligung sowohl evangelischer als auch katholischer Vertreter. Florian Pinnow, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, betonte die Bedeutung dieser Gemeinden für die Nachbarschaften, soziale Dienstleistungen und kulturelle Aktivitäten.
Die SPD hebt zentrale Themen für den Stadtrat hervor, darunter Bauvorschriften und die Auswirkungen auf soziale Netzwerke. Die große Resonanz bei der Informationsveranstaltung des Evangelischen Kirchenkreises zeigt, wie sehr den Bürgerinnen und Bürgern die Angelegenheit am Herzen liegt. Die Partei plant, sich weiterhin aktiv in die Diskussionen einzubringen.
Die Zukunft dieser Kirchen und Gemeinschaftszentren bleibt ein zentrales Thema für Solingen. Die SPD-Arbeitsgruppe wird die Gemeinden weiterhin unterstützen und sich mit Fragen wie Planungsrecht und Kulturerhalt auseinandersetzen. Ihre Rolle als Mittlerin zwischen Kirche und Kommunalpolitik wird fortbestehen.
SPD's 2025 Call for Church Future Plans Sparks Working Group
The SPD's push for a coordinated future strategy began in October 2025 after the Lutherkirche's deconsecration announcement. At that time, then-fraktionsvorsitzender Ernst Lauterjung stressed churches' dual role as social anchors and cultural landmarks. He proposed exploring alternative uses for vacant buildings, including housing or cultural hubs, as potential models for Solingen's seven churches. This marked the first concrete step toward the working group's formation, which now includes both Protestant and Catholic representatives.





