24 March 2026, 22:03

Sechs Lebenswege: Wie Migration Bergisch Gladbach prägte

Ein Plakat mit einer USA-Karte in Farbcodierung, die verschiedene assistierte Bevölkerungsmigrationsmuster zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Sechs Lebenswege: Wie Migration Bergisch Gladbach prägte

Podiumsdiskussion über Migrationsgeschichten in Bergisch Gladbach

Am Mittwoch, den 25. März 2026, findet in Bergisch Gladbach eine Podiumsdiskussion über Migrationsgeschichten statt. Sechs Menschen, die seit dem Zweiten Weltkrieg in der Stadt eine neue Heimat gefunden haben, berichten von ihren persönlichen Wegen – von Hoffnungen, Herausforderungen und der Aufnahme durch die lokale Gemeinschaft. Die Veranstaltung ist kostenlos und für alle Interessierten offen.

An der Diskussion beteiligen sich Personen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen: Manche kamen als Geflüchtete, andere als Arbeitsmigrant:innen, wieder andere landeten eher zufällig in Bergisch Gladbach. Ihre Erlebnisse spiegeln größere historische Bewegungen wider – von der Nachkriegsvertreibung über die Arbeitsmigration aus Südeuropa und der Türkei in den 1960er- und 1970er-Jahren bis hin zu politischer Asylgewährung, Spätaussiedler:innen-Zuwanderung und jüngeren Flüchtlingswellen.

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Veranstalter sind der Caritasverband, die Integrationsbeauftragte der Stadt, das Stadtarchiv Bergisch Gladbach sowie die Volkshochschule (VHS). Die Diskussion findet im Internationalen Begegnungszentrum des Caritasverbandes Rhein-Berg, Lerbacher Weg 4, statt. Durch das Gespräch führen Veronika Heiligmann von Caritas und Nicole Mrziglod, Leiterin der VHS.

Für weitere Informationen können sich Interessierte an das Stadtarchiv Bergisch Gladbach wenden – telefonisch unter +49 2202 14 1945 oder per E-Mail an [email protected].

Ziel der Veranstaltung ist es, die vielfältigen Wege aufzuzeigen, die Menschen in den vergangenen Jahrzehnten nach Bergisch Gladbach geführt haben. Durch ihre Erzählungen geben die Teilnehmenden Einblicke in die Hürden und Chancen, die ein Neuanfang in der Stadt mit sich bringt. Gleichzeitig bietet die Diskussion den Bürger:innen die Möglichkeit, mehr über die Erfahrungen zu erfahren, die ihre Gemeinschaft geprägt haben.

Quelle