Neuzugänge beim BVB? Ricken versteht Fan-Erwartungen

Admin User
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Neuzugänge beim BVB? Ricken versteht Fan-Erwartungen

BVB-Neuzugänge? Ricken versteht die Erwartungen der Fans

Teaser: Borussia Dortmund gab im vergangenen Sommer viel Geld aus, um den Kader zu verstärken. Doch keiner der Neuzugänge hat sich bisher als Stammspieler durchgesetzt. Sportdirektor Lars Ricken zog dennoch eine positive Zwischenbilanz – auch wenn er die wachsende Unzufriedenheit unter den Fans nachvollziehen kann.

22. Dezember 2025

Schlagwörter: Sport, Fußball

Artikel: Die Neuzugänge von Borussia Dortmund aus dem Sommer 2025 haben bisher gemischte Erfahrungen gemacht. Trotz hoher Investitionen hat sich keiner der neuen Spieler einen festen Platz in der Startelf erkämpft. Die Fans zeigen sich zunehmend verärgert, da der Verein ohne Winterverpflichtungen in den Dezember geht.

Im vergangenen Sommer hatte der BVB tief in die Tasche gegriffen, um den Kader aufzustocken. Vier Schlüsselspieler – Fábio Silva, Aaron Anselmino, Patrick Drewes und Diant Ramaj – stießen im Juli und August zum Team. Doch nur Anselmino hat sich etabliert und bildet mit Schlotterbeck und Anton eine solide Defensive.

Fábio Silva, der im August verpflichtet wurde, kommt kaum zum Einsatz. Hinter Sturmspitze Serhou Guirassy brachte er es bisher auf nur 348 Spielminuten in neun Partien. Zwar steuerte er drei Vorlagen bei, doch seine begrenzte Rolle nährt Gerüchte über einen Wechsel im Winter. Es heißt, er könnte den Verein verlassen, um seine WM-Chancen zu wahren – doch Sportdirektor Lars Ricken wies Spekulationen über einen Januar-Transfer zurück.

Im Mittelfeld ist Jobe Bellingham der am häufigsten eingesetzte Neuzugang. Mit fast 500 Minuten in 14 Ligaspielen zeigte er Ansätze, steht aber in harter Konkurrenz. Seine Rote Karte gegen den SC Freiburg beendete eine seiner besten Leistungen für den BVB vorzeitig. Carney Chukwuemeka kam zwar zwölfmal zum Einsatz, stand aber nur fünfmal in der Startelf und erzielte ein Tor.

Ricken räumte die Enttäuschung der Fans ein, verteidigte jedoch die Vereinsstrategie. Der Ansatz, „in junge Talente zu investieren“, bleibe richtig, betonte er, und die Spieler bräuchten einfach mehr Zeit zur Eingewöhnung. Stand Dezember 2025 gibt es keine Winterneuzugänge – der Kader bleibt unverändert.

Die Sommertransfers müssen sich weiter beweisen, nur Anselmino hat sich als Stammkraft durchgesetzt. Rickens Appell an die Geduld deutet darauf hin, dass vorerst keine Änderungen geplant sind. Bis Saisonende wird der BVB auf den aktuellen Kader setzen müssen.