Neues Kinderschutz-Netzwerk im Kreis Viersen stärkt die Zusammenarbeit der Jugendämter
Miriam KönigNeues Kinderschutz-Netzwerk im Kreis Viersen stärkt die Zusammenarbeit der Jugendämter
Im Kreis Viersen ist eine neue Initiative gestartet, um den Kinderschutz in der gesamten Region zu stärken. Unter dem Namen "Interdisziplinäres Netzwerk Kinderschutz" (NiK) bündeln Jugendämter und andere Einrichtungen ihre Kräfte in einer besser abgestimmten Zusammenarbeit. Der Schritt folgt dem aktualisierten Landeskinderschutzgesetz von Nordrhein-Westfalen, das eine engere Vernetzung der Behörden fordert.
Alle fünf Jugendämter im Kreis Viersen haben nun eine einheitliche Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Dieser formelle Schritt baut auf den bestehenden Abläufen auf, führt aber eine dauerhafte überkommunale Planungsgruppe ein. Ziel ist es, in Fällen, in denen Kinder gefährdet sein könnten, schneller handeln zu können.
Das neue Netzwerk entspricht den Vorgaben des Landeskinderschutzgesetzes für eine engere Zusammenarbeit. Mit einer festen Planungsgruppe und erweiterten Partnerschaften erwartet der Kreis Viersen beschleunigte und wirksamere Maßnahmen im Kinderschutz. Die Vereinbarung unterstreicht das formelle Bekenntnis, über herkömmliche Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten.






