Matt Weston holt historisches Gold im Skeleton-Weltcup von Winterberg
Britischer Skeleton-Pilot Matt Weston schreibt Geschichte
Der britische Skeleton-Sportler Matt Weston hat in dieser Saison Geschichte geschrieben. Beim Weltcup in Winterberg, Deutschland, sicherte er sich mit einer Rekordleistung die Goldmedaille. Sein Sieg trägt zu Großbritanniens bester Weltcup-Medaillenbilanz aller Zeiten bei – insgesamt 14 in diesem Jahr.
Weston gewann den Skeleton-Weltcup in Winterberg mit einer Zeit von 1 Minute und 53,12 Sekunden. Nach einem Rückstand von nur 0,04 Sekunden im ersten Lauf überholte er seine Konkurrenten im zweiten Durchgang. Der Österreicher Samuel Maier belegte mit 0,58 Sekunden Rückstand den zweiten Platz, während der deutsche Olympiasieger Christopher Grotheer Bronze holte.
Auch Amelia Coltman zeigte eine starke Leistung im Frauenrennen. Sie beendete das Rennen auf Platz fünf und verpasste das Podest knapp um 0,19 Sekunden.
Mit 1.255 Punkten führt Weston nun die Weltcup-Gesamtwertung an. Sein Triumph macht ihn zum ersten britischen Gesamtsieger im Männer-Skeleton-Weltcup seit 16 Jahren. An diesem Wochenende wird er im Zweierbob-Wettbewerb an den Start gehen.
Das britische Skeleton-Team feiert seine erfolgreichste Saison aller Zeiten. Westons Gold und Coltmans knapp verpasste Podestplatzierung unterstreichen die Stärke des Teams. Die rekordverdächtigen 14 Medaillen machen dieses Jahr zu einem herausragenden für den britischen Wintersport.
