Kaarst schließt sich weltweiter Friedensbewegung gegen Atomwaffen an
Lotta AlbrechtKaarst schließt sich weltweiter Friedensbewegung gegen Atomwaffen an
Die Stadt Kaarst hat sich einer weltweiten Friedensbewegung angeschlossen. Über 8.100 Städte auf der ganzen Welt sind mittlerweile Teil des Netzwerks „Bürgermeister für den Frieden“, das sich für die Abschaffung von Atomwaffen und die Förderung des friedlichen Miteinanders zwischen den Nationen einsetzt.
Die Initiative wurde 1982 vom Bürgermeister Hiroshimas ins Leben gerufen. Jährlich wird am 8. Juli ein bedeutendes Ereignis begangen: die Erinnerung an ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs von 1996. Damals stellte das Gericht fest, dass die Androhung oder der Einsatz von Atomwaffen gegen das Völkerrecht verstößt.
An der diesjährigen Aktion am 8. Juli beteiligten sich zahlreiche Städte, um ihr Engagement zu erneuern. Allein in Deutschland gehören über 830 Kommunen dem Netzwerk an – darunter auch Kaarst. Bürgermeisterin Ursula Baum betonte dabei die Notwendigkeit eines friedlichen Zusammenlebens.
Mit Kaarsts Beitritt wächst die Zahl der Städte, die sich für die Sache starkmachen. Das Netzwerk setzt sich weiterhin für die Ächtung von Atomwaffen und die Stärkung des globalen Friedens ein. Die jährliche Gedenkveranstaltung hält das Urteil von 1996 im öffentlichen Bewusstsein präsent.
