Bergische IHK schließt Solinger Standort – doch bleibt sie der Region verbunden
Jonas WagnerBergische IHK schließt Solinger Standort – doch bleibt sie der Region verbunden
Die Bergische IHK hat nach Jahren der Zentralisierung Änderungen in ihrem Betrieb angekündigt. Die Kammer entstand 1977 durch den Zusammenschluss der eigenständigen Kammern von Wuppertal, Solingen und Remscheid. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden die meisten Aktivitäten in die Hauptgeschäftsstelle nach Wuppertal verlegt.
Die Entscheidung zur Schließung des Standorts in Solingen ist Teil einer langfristigen Strategie. Seit ihrer Gründung strebt die Kammer danach, Dienstleistungen zu bündeln und die Effizienz zu steigern. Mit diesem Schritt sollten Synergien genutzt und die Qualität der Unterstützung für lokale Unternehmen verbessert werden.
Trotz der Schließung bleibt die Bergische IHK in Solingen präsent. Hauptgeschäftsführer Michael Wenge bestätigte, dass das Engagement vor Ort durch Ausschusssitzungen und regelmäßige Sprechstunden fortgesetzt wird. Auch wirtschaftspolitische Initiativen bleiben in der Region eine Priorität.
Der Standort Solingen wird künftig nicht mehr als vollständige Zweigstelle betrieben. Dennoch wird die Kammer die Stadt durch gezielte lokale Aktivitäten weiter betreuen. Diese Maßnahmen stellen sicher, dass Unternehmen in Solingen weiterhin Zugang zu wichtigen Dienstleistungen und Unterstützung haben.
