Italien ehrt Valentino Garavani 2025 mit exklusiver Gedenkmünze in Gold und Silber
Anna FuchsItalien ehrt Valentino Garavani 2025 mit exklusiver Gedenkmünze in Gold und Silber
Italien wird den verstorbenen Modemythos Valentino Garavani 2025 mit einer Gedenkmünze ehren. Die Würdigung folgt auf seinen Tod im Januar 2023 in Rom im Alter von 93 Jahren. Die von der Italienischen Staatsmünze Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato geprägte Münze feiert seinen bleibenden Einfluss auf die globale Mode und das italienische Handwerk.
Valentino Garavani wurde am 11. Mai 1932 in Voghera bei Mailand geboren. 1959 gründete er sein gleichnamiges Label und avancierte zu einem der einflussreichsten Modeschöpfer des 20. Jahrhunderts. Im Laufe seines Lebens erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Golden Keys to Beverly Hills sowie die Aufnahme in die Hall of Fame der American Academy of Achievement.
2025 wird das italienische Wirtschafts- und Finanzministerium eine Sondermünze zu seinem Gedenken herausgeben. Die Prägung erscheint in Gold- und Silbervarianten mit Nennwerten von 50 bzw. 5 Euro – beide Ausgaben gelangen jedoch nicht in den allgemeinen Umlauf.
Michele Sciscioli, Vorstandsvorsitzender der Italienischen Staatsmünze, bezeichnete die Münze als „die höchste Ehre“ für Garavanis schöpferisches Genie und italienische Spitzenleistung. Giancarlo Giammetti, Garavanis langjähriger Lebens- und Geschäftspartner, nannte sie eine „Geste von außergewöhnlichem symbolischem Wert". Im selben Jahr erhalten Garavani und Giammetti zudem den WWD John B. Fairchild Honor für ihr Lebenswerk.
Garavanis Vermächtnis reicht über die Mode hinaus bis in die Kultur: Die Valentino Garavani Foundation erwarb den historischen Palazzo in der Piazza Mignanelli 23 in Rom, der in PM23 umbenannt wurde und künftig Ausstellungen sowie Veranstaltungen beherbergen soll.
Die Gedenkmünze wird ab 2025 in Gold und Silber erhältlich sein. Sie reiht sich ein in die Ehrungen für Garavanis Beiträge zur Mode und zum italienischen Kulturerbe. Der Palazzo PM23 wird sein Wirken durch kulturelle Initiativen weiter bewahren.






