24 June 2026, 18:02

Höchste Waldbrandgefahr: Dürre und Hitzewelle alarmieren Behörden bundesweit

Landrat warnt vor Waldbrandgefahr - und gibt Tipps

Höchste Waldbrandgefahr: Dürre und Hitzewelle alarmieren Behörden bundesweit

Waldbrandgefahr steigt in ganz Deutschland aufgrund anhaltender Trockenheit

Die Waldbrandgefahr in Deutschland nimmt wegen der anhaltenden Dürre zu. Die Behörden warnen, dass die Gefahrenlage derzeit als moderat eingestuft wird, sich durch die vom Deutschen Wetterdienst vorhergesagte Hitzewelle jedoch schnell verschärfen könnte.

In Nordrhein-Westfalen ist das Rauchen in Wäldern bereits vom 1. März bis 31. Oktober verboten. Auch offenes Feuer und Grillen sind in bewaldeten Gebieten sowie in einem Umkreis von 100 Metern zu Waldrändern untersagt – mit Ausnahme offizieller Grillplätze.

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Autofahrer werden aufgefordert, ausschließlich auf markierten, befestigten Flächen zu parken. Heiße Abgasanlagen oder Katalysatoren können trockenes Gras entzünden und so eine ernste Brandgefahr darstellen. Zudem ist es entscheidend, Waldwege und -straßen freizuhalten, um Einsatzfahrzeugen im Notfall den Zugang zu ermöglichen.

Die Bevölkerung kann dazu beitragen, Waldbrände zu verhindern, indem sie auf das Rauchen verzichtet, kein offenes Feuer entzündet und Zigarettenreste sorgfältig entsorgt. Bei Rauch- oder Feuerzeichen in Wäldern muss sofort die Notrufnummer 112 alarmiert werden.

Die Kombination aus trockenem Wetter und hohen Temperaturen erhöht die Wahrscheinlichkeit von Waldbränden deutlich. Durch verantwortungsbewusstes Verhalten – etwa die Einhaltung von Parkregeln und Feuerverboten – lässt sich das Risiko jedoch verringern. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau, während sich die Bedingungen weiterentwickeln.

Quelle