Hamburgs Neujahrsempfang im Rathaus feiert Tradition und Offenheit für alle

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Ein Versammlungsraum mit Menschen an Tischen mit Papieren und Handys, einige tragen Kopfhörer, eine Tür rechts, eine Wand und Lautsprecher im Hintergrund und Lampen an der Decke.

Tschentscher begrüßt Bürger zur Neujahrsempfang im Rathaus - Hamburgs Neujahrsempfang im Rathaus feiert Tradition und Offenheit für alle

Hamburgs traditioneller Neujahrsempfang kehrte in dieser Woche ins Rathaus zurück und lockte Hunderte Bürgerinnen, Bürger und Gäste an. Die seit dem 18. Jahrhundert bestehende Veranstaltung hat sich von einem exklusiven Treffen zu einem Fest entwickelt, das sowohl der Öffentlichkeit als auch internationalen Besuchern offensteht.

Ursprünglich als formeller Empfang für Diplomaten und hochrangige Vertreter begonnen, öffnete sich die Veranstaltung ab 1926 auch für Hamburger Bürger und Gäste aus aller Welt.

In diesem Jahr begrüßten Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) die Anwesenden und richteten ihre Neujahrsgrüße an sie. Auch Oppositionsführer Dennis Thering (CDU) war vor Ort, ebenso wie Deniz Celik von der Linken, die die Parlamentspräsidentschaft der Stadt vertrat. Die Gäste tauschten sich mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus, ließen sich fotografieren – manche sogar in historischen Kostümen. Das Polizeiorchester Hamburg und ein Chor umrahmten die Feier mit Live-Musik und trugen so zur festlichen Stimmung bei.

Aus einem einst geschlossenen diplomatischen Anlass ist heute ein öffentliches Fest geworden. In seiner modernen Form vereint der Empfang Jahr für Jahr Politiker, Einwohner und Besucher. Die Tradition bleibt damit ein fester Bestandteil des Neujahrsbeginns im Hamburger Rathaus.