Gefährlicher Sondermüll auf A30: Undichte Fässer stoppen polnischen Lkw
Lkw mit gefährlichem Abfall auf A30 bei Westerkappeln gestoppt
Ein polnischer Lastwagen, der gefährliche Abfall transportierte, wurde am Dienstag auf der Autobahn A30 in der Nähe von Westerkappeln angehalten. Die Behörden stellten schwere Sicherheitsmängel fest, darunter undichte und korrodierte Fässer. Dem 30-jährigen Fahrer wurde umgehend die Weiterfahrt untersagt.
Das Sattelzugfahrzeug beförderte 22 Tonnen Sondermüll, verpackt in 80 Stahlfässern. Bei der Kontrolle zeigte sich, dass viele Fässer stark korrodiert, undicht oder in ihrer Struktur geschwächt waren. Andere wiesen keine ordnungsgemäßen Verschlüsse auf, und die vorgeschriebenen Gefahrgutkennzeichen lösten sich ab.
Die Fässer waren zudem größtenteils ungesichert im Laderaum des Lkw verstaut, während das Fahrzeug selbst nicht über ausreichende strukturelle Halterungen verfügte, um die Ladung sicher zu fixieren. Die Polizei begleitete den Lastwagen zu einer Abfallbehandlungsanlage in Niedersachsen, wo der Müll fachgerecht entsorgt wird.
Dem Transportunternehmen drohen nun Ordnungswidrigkeitsverfahren; die zu erwartenden Bußgelder bewegen sich voraussichtlich im drei- bis vierstelligen Bereich.
Die Polizei Münster hat den Vorfall bestätigt und steht für Rückfragen zur Verfügung. Konstanze Heine ist unter der Telefonnummer +49 251 275-1010 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar. Die ursprüngliche Meldung wurde von news aktuell verbreitet und stammt von ots.






