Feuerwehr Letmathe blickt auf ein turbulenes Jahr 2024 mit Großbränden und Teamwachstum zurück
Miriam KönigFeuerwehr Letmathe blickt auf ein turbulenes Jahr 2024 mit Großbränden und Teamwachstum zurück
Die Freiwillige Feuerwehr Letmathe hatte ein ereignisreiches Jahr 2024: Mit Großbränden, Teamwachstum und neuen Traditionen
Die örtliche Feuerwehr in Letmathe blickt auf ein arbeitsreiches Jahr 2024 zurück – geprägt von schweren Einsätzen, aber auch von gestärktem Zusammenhalt im Team. Zwar gab es weniger Alarmierungen als im Vorjahr, doch die Einsatzkräfte mussten dennoch zu bedeutenden Notfällen ausrücken, darunter zwei „Brand 2“-Alarme. Zudem gab es Beförderungen und Neuzugänge im Team.
Am 13. April 2024 wurde gegen 2:49 Uhr auf der Schwerter Straße ein Feuer mit starker Rauchentwicklung gemeldet. Der Einsatz eskalierte schnell zu einem „Brand 2“-Alarm, bei dem mehrere Menschen gerettet werden mussten. Später, am 9. November, brach im Letmather Ortskern erneut ein „Brand 2“-Feuer aus, bei dem ebenfalls Personen in Sicherheit gebracht wurden.
Im Laufe des Jahres absolvierte die Mannschaft 42 Übungen und Ausbildungsdienste, oft in Zusammenarbeit mit anderen Einheiten, um die Abstimmung zu verbessern. Daneben organisierte die Feuerwehr Veranstaltungen zur Stärkung des Teamgeists, darunter ein Adventstreffen am Lennedamm, das Besucher willkommen hieß und am 6. Dezember 2025 als neue Tradition fortgeführt werden soll.
Mehrere Kameradinnen und Kameraden stiegen 2024 in höhere Dienstgrade auf: Dominik Seiler, Fabian Massmeier und Tim Döring übernahmen Positionen als Löschgruppenführer bzw. Zugführer. Carmen Tausch, Nico Werner und Nils Schmitz wurden zu Oberfeuerwehrleuten befördert. Neu in die Reihen der aktiven Feuerwehrleute traten Christopher Bialek, Clarissa Schelp, Janine Raffel und Anika Beckschäfer ein.
Mit 92 Einsätzen weniger als 2023 verzeichnete die Feuerwehr Letmathe zwar einen Rückgang, bewältigte aber weiterhin kritische Lagen und baute ihr Team aus. Das Adventsereignis und die kontinuierliche Ausbildung unterstreichen ihr Engagement für Einsatzbereitschaft und Gemeinschaft.
