Familienbetrieb aus Lesbos holt 25 internationale Preise für Bio-Olivenöl
Anna FuchsFamilienbetrieb aus Lesbos holt 25 internationale Preise für Bio-Olivenöl
Jordan Olive Oil GmbH gewinnt 25 internationale Auszeichnungen in der Wettbewerbsaison 2025
Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz auf der griechischen Insel Lesbos wurde in zwölf Ländern für sein Sortiment an Bio-Produkten ausgezeichnet. Geschäftsführer Bastian Jordan bezeichnete die Ehrungen als Motivation, den Fokus auf Handwerkskunst und Nachhaltigkeit weiter zu stärken.
Gegründet wurde das Unternehmen 1989 von Rolf, Heidi und Bastian Jordan. Die Olivenhaine liegen an den Hängen zwischen Plagia und Agia Barbara oberhalb des Dorfes Plomari. Die Bäume gedeihen in einem Mix aus kalkhaltigem und vulkanischem Boden und profitieren vom mediterranen Klima der Insel.
Nachhaltigkeit prägt jeden Schritt der Bewirtschaftung: Während Trockenperioden wird auf Bewässerung verzichtet, chemische Pestizide kommen gar nicht zum Einsatz. Stattdessen sorgen Schafe und Ziegen für natürliche Düngung, indem sie zwischen den Bäumen weiden. Die Oliven werden noch am Erntetag in einer nahegelegenen Mühle kaltgepresst – bei Temperaturen unter 27°C. So entsteht ein natives Olivenöl Extra mit einem Säuregehalt von nur 0,22 %.
Jordan Olive Oil spezialisiert sich auf zwei einheimische Sorten: Adramitiani, die zwei Drittel der Produktion ausmacht, und Kolovi, die den Rest stellt. Beide sind ausschließlich auf Lesbos beheimatet. Das Unternehmen ist EU-Bio-zertifiziert und engagiert sich aktiv in der Slow-Food-Bewegung, unter anderem durch die Förderung kulinarischer Bildungsprojekte.
Die 25 Auszeichnungen würdigen die gesamte Produktpalette – von nativem und Bio-Olivenöl über sortenreine Öle bis hin zu Tischoliven, Essigen und Honig. Sie unterstreichen die Qualität des ganzheitlichen Ansatzes von Jordan Olive Oil, von der Olive bis zur Flasche. Mit Methoden, die in Tradition, Nachhaltigkeit und regionalen Sorten verwurzelt sind, hat sich das Unternehmen weltweit einen Namen gemacht. Künftig will es diesen Weg fortsetzen und Handwerkskunst mit ökologischer Verantwortung verbinden.






