Evangelische Kirchen in Wuppertal und Solingen reformieren ihre Verwaltung grundlegend
Anna FuchsEvangelische Kirchen in Wuppertal und Solingen reformieren ihre Verwaltung grundlegend
Die evangelische Kirche in Wuppertal und Solingen erhält eine neue Verwaltungsstruktur. Die Reform zielt darauf ab, die Dienstleistungsqualität zu erhalten und gleichzeitig den Personalbestand zu reduzieren. Fast 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig in dem neuen Verbund arbeiten.
Der Hauptsitz der neuen Verwaltungsgemeinschaft wird in Wuppertal angesiedelt. Dort entstehen Fachabteilungen, um Effizienz und Expertise zu stärken. Eine größere Einheit soll dieses Vorhaben unterstützen.
Der Wuppertaler Superintendent wird gemeinsam mit seinem Solinger Amtskollegen dem Vorstand des Verbunds angehören. Die Vertretungsversammlung setzt sich aus Delegierten aller Gemeinden sowie beider Kirchenkreise zusammen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der umziehenden Abteilungen sollen bis Ende März 2023 nach Wuppertal wechseln. Die Solinger Außenstelle bleibt bestehen und beherbergt weiterhin das Evangelische Friedhofswesen sowie Beratungsdienste. Christiane Weil, Leiterin des Solinger Verwaltungsamts, geht im Mai in den Ruhestand.
Ansprechpartner vor Ort für Ehrenamtliche, Beschäftigte und Gemeindeglieder bleiben erreichbar. Die neue Struktur soll eine effiziente Verwaltung gewährleisten, ohne die persönlichen Kontakte zu vernachlässigen. Ab Anfang 2023 arbeiten beide Kirchenkreise in einem gemeinsamen Rahmen.
