10 May 2026, 02:03

Ennepe-Ruhr-Kreis: Polizei startet Initiative gegen Einbrüche mit neuem Netzwerk

Gebäude umgeben von Bäumen, Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Passanten und einem klaren Himmel.

Ennepe-Ruhr-Kreis: Polizei startet Initiative gegen Einbrüche mit neuem Netzwerk

Die Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises ist offiziell dem Netzwerk „Sicher zu Hause“ beigetreten, einer Initiative zur Einbruchprävention, die von den Strafverfolgungsbehörden und Innenminister Herbert Reul unterstützt wird. Mit diesem Schritt entsteht eine neue lokale Sicherheitspartnerschaft, die das Ziel verfolgt, Wohnhäuser in der gesamten Region besser zu schützen. Die Polizeiführung begrüßt die Zusammenarbeit als wichtigen Schritt hin zu einem besseren Schutz der Bevölkerung.

Die Initiative vereint lokale Behörden, Handelsverbände, Unternehmen und die Polizei, um Fachwissen und Ressourcen zu bündeln. Im Mittelpunkt steht die Aufklärung der Bürger über wirksame Maßnahmen zur Einbruchprävention – und zwar über technische Lösungen wie Alarmanlagen oder Schlösser hinaus. Kriminaldirektor Martin Zabek, Leiter der Kriminalinspektion, betonte, wie wichtig es sei, die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu verbessern.

Das erste Treffen der lokalen Partnerschaft fand am 22. Juli 2025 in Ennepetal statt. Zabek nahm gemeinsam mit Kriminalhauptkommissarin Kirsten Gehrisch teil; beide hoben den Wert neutraler, produktunabhängiger Beratung für die Bürger hervor. Der Ansatz des Netzwerks setzt auf praktische Lösungen, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind, statt auf pauschale Maßnahmen.

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Zabek wies zudem darauf hin, dass Einbruchschutz mehr erfordert als nur technische Ausstattung – entscheidend seien Vertrauen und Bewusstsein innerhalb der Gemeinschaft. Das bereits in anderen Regionen etablierte „Sicher zu Hause“-Modell wird nun im Ennepe-Ruhr-Kreis eingeführt, wobei die Polizei eine zentrale Koordinierungsrolle übernimmt.

Die Partnerschaft wird regelmäßig weitere Treffen und öffentliche Informationsveranstaltungen abhalten. Bürger können mit Workshops und Beratungsangeboten zur Absicherung ihrer Immobilien rechnen, unterstützt von Polizei und lokalen Experten. Der langfristige Erfolg der Initiative hängt davon ab, wie nachhaltig Behörden und Bevölkerung zusammenarbeiten.

Quelle