Düsseldorf testet ferngesteuerte Shuttles am Flughafen ab 2026
Ab Mai 2026 startet am Düsseldorfer Flughafen ein Pilotprojekt für ferngesteuerte Shuttle-Dienste. Hinter der Initiative stehen Rheinmetall, die MIRA GmbH und die Rheinbahn AG, die damit die Fernsteuerung von Fahrzeugen für den städtischen Verkehr optimieren wollen. Im Rahmen des Tests werden Sicherheit, Systemzuverlässigkeit und wirtschaftliches Potenzial unter realen Verkehrsbedingungen überprüft.
Die Shuttle-Strecke verbindet den Bahnhof des Flughafens und den EUREF-Campus mit dem Hauptterminal – vollständig auf öffentlichen Straßen. Während der Testphase bleibt aus Sicherheitsgründen ein Sicherheitsfahrer an Bord, um den Betrieb zu überwachen und für zusätzliche Absicherung zu sorgen.
Das System nutzt eine Cloud-Infrastruktur, eine IoT-Plattform und Echtzeit-Flottenmanagement. Es wurde im Rahmen des Forschungsprojekts PoQuaSIA entwickelt und erhielt Fördergelder vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der europäischen Initiative 8bra. Im Fokus des Piloten steht der Nachweis, dass die Technologie skalierbar ist und sich für flexible, bedarfsgerechte Shuttle-Dienste im Stadtverkehr eignet.
Unterdessen zeigt die Rheinmetall-Aktie jüngst starke Schwankungen. Am Donnerstag fiel der Kurs von 1.490 auf 1.426 Euro – ein Minus von 4,3 Prozent. Innerhalb des letzten Monats verlor das Unternehmen rund 15 Prozent seines Börsenwerts. Dennoch bleibt die langfristige Performance stark: Seit Anfang 2022 stieg der Aktienkurs von unter 83 Euro auf fast 2.000 Euro im Oktober 2025 – ein Anstieg um das Mehr als Zwanzigfache.
Das Pilotprojekt liefert wichtige Erkenntnisse über ferngesteuerte Shuttles für die urbane Mobilität. Die Ergebnisse könnten zukünftige Transportlösungen an Flughäfen und darüber hinaus prägen. Zudem könnten die Erkenntnisse die breitere Einführung autonomer Fahrzeugtechnologien im öffentlichen Raum beeinflussen.






