09 May 2026, 10:07

DeepL trennt sich von 250 Mitarbeitern – und setzt auf KI und Echtzeit-Übersetzungen

Plakat mit blauem Hintergrund, einer weißen Silhouette einer Person in der Mitte und einem weißen Kreis darum mit "American Jobs Plan" in fetter schwarzer Schrift, darunter "Millionen von Jobs schaffen durch" in kleinerer Schrift.

DeepL trennt sich von 250 Mitarbeitern – und setzt auf KI und Echtzeit-Übersetzungen

KI-Übersetzungsunternehmen DeepL entlässt rund 250 Mitarbeiter

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Das Kölner KI-Unternehmen DeepL hat etwa 250 Mitarbeiter entlassen – das entspricht etwa einem Viertel seiner Belegschaft. Der Schritt erfolgt im Zuge einer Neuausrichtung des Unternehmens, das sich künftig stärker auf künstliche Intelligenz und Echtzeit-Sprachübersetzungen konzentrieren will. Berichten zufolge erhielten die Betroffenen kaum Vorwarnung vor der Bekanntgabe.

In einem LinkedIn-Beitrag erklärte CEO Jarosław Kutylowski die Entlassungen als Teil einer umfassenden strategischen Neuaufstellung. Künftig setze das Unternehmen auf kleinere, spezialisierte Teams, während KI viele Routineaufgaben in allen Geschäftsbereichen übernehmen werde.

Die Umstrukturierung folgt auf finanzielle Herausforderungen: 2023 verzeichnete DeepL ein negatives operatives Ergebnis (EBIT), und auch in den kommenden Jahren werden weitere Verluste erwartet. Dennoch wurde das Unternehmen bei der letzten großen Finanzierungsrunde 2024 mit rund zwei Milliarden US-Dollar bewertet.

Parallel zum Stellenabbau expandiert DeepL in den USA, um seine neue Ausrichtung voranzutreiben. Bald soll ein Büro in San Francisco eröffnet werden, das sich auf Echtzeit-Sprachübersetzungen spezialisiert. Zudem arbeitet das Unternehmen mit dem US-Unternehmen Mixhalo zusammen, um die Entwicklung in diesem Bereich zu beschleunigen.

Die Entlassungen markieren einen tiefgreifenden Wandel für DeepL, das sich nun ganz auf KI-gestützte Übersetzungen konzentriert. Mit dem neuen Standort in den USA und der Partnerschaft mit Mixhalo strebt das Unternehmen eine Führungsrolle bei Echtzeit-Sprachtechnologien an. Trotz anhaltender finanzieller Herausforderungen setzt DeepL langfristig auf Automatisierung und spezialisierte Teams.

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