Altenessen bekommt einen Masterplan für ein besseres Image bis 2026
Der Essener Stadtrat hat einen neuen Masterplan verabschiedet, um das Image des Stadtbezirks V, bekannt als Altenessen, aufzuwerten. Das Vorhaben basiert auf einer umfassenden Studie des Rheingold Instituts Köln, die das hohe Faszinationspotenzial und den lokalen Stolz in der Region hervorgehoben hat. Die Entwicklung des Plans soll in den nächsten zwei Jahren erfolgen, bevor die Umsetzung beginnt.
Die Entscheidung zur Erarbeitung des „Image-Masterplans Bezirk V“ fiel nach Auswertung der Ergebnisse der Image-Studie des Rheingold Instituts. Die Forscher stellten fest, dass Altenessen über eine starke emotionale Bindung und Identifikation seiner Bewohner verfügt – eine solide Grundlage für gezielte Verbesserungen.
Der Plan setzt auf eine integrierte Stadtentwicklung mit Maßnahmen, die die Attraktivität des Viertels steigern sollen. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Essen Marketing GmbH und lokalen Akteuren, wird den Prozess steuern. Die Kosten für externe Planungsleistungen belaufen sich voraussichtlich auf rund 150.000 Euro und decken die erste Phase ab.
Die Arbeiten am Masterplan sollen bis Ende 2026 andauern. Bereits vorher sind erste konkrete Schritte geplant, darunter die Einrichtung eines Förderfonds und optimierte Kommunikationsstrategien. Einige dieser Maßnahmen könnten bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres greifen.
Weitere Details zum Projekt sind dem Anhang 1841/2024/7 zu entnehmen. Ziel des Masterplans ist es, den Ruf Altenessens durch abgestimmte Maßnahmen nachhaltig zu stärken. Nach der Finalisierung wird die Stadt in die Umsetzungsphase übergehen und die neuen Strategien in die Praxis übertragen. Der Erfolg des Projekts hängt dabei von der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Marketingexperten und der lokalen Gemeinschaft ab.






