05 May 2026, 10:05

A4 in Köln: Wochenend-Sperren wegen maroder Eifeltor-Brücke

Grüne Highway-Schilder mit der Aufschrift "Verboten auf der Autobahn" mit Fahrzeugen, Laternenpfählen, Bäumen, Gebäuden und wolkenverhangenem Himmel im Hintergrund.

A4 in Köln: Wochenend-Sperren wegen maroder Eifeltor-Brücke

Verkehrseinschränkungen auf der A4 in Köln: Brückenschäden erfordern umfangreiche Maßnahmen an zwei Wochenenden

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Eine beschädigte Brücke über die Autobahn A4 in Köln wird in den kommenden beiden Wochenenden erhebliche Verkehrsänderungen mit sich bringen. Die von der Deutschen Bahn genutzte Überführungsanlage „Eifeltor“, die sowohl die Autobahn als auch Gleisanlagen in der Nähe des Rangierbahnhofs überspannt, weist zunehmend Verschleißerscheinungen auf. Die Behörden haben nun vorläufige Maßnahmen ergriffen, um die Belastung der alternden Infrastruktur zu verringern.

Die „Eifeltor“-Brücke war erstmals 1988 verbreitert worden, 1993 folgte ein zusätzlicher paralleler Abschnitt. Eine aktuelle Prüfung ergab jedoch fortschreitende Schäden, die sofortiges Handeln erforderten. Bereits jetzt gilt aufgrund der beenigten Platzverhältnisse auf der Brücke ein Tempolimit von 40 km/h.

Konkrete Einschränkungen an den kommenden Wochenenden: An den Nächten vom 4. auf den 5. April sowie vom 5. auf den 6. April wird die Abfahrt und Auffahrt in Richtung Olpe am Autobahnkreuz „Köln-Klettenberg“ komplett gesperrt. Zudem verengt sich die A4 zwischen „Köln-Klettenberg“ und „Köln-Eifeltor“ in dieselbe Richtung auf eine einzige Spur. Lkw über 3,5 Tonnen müssen während der gesamten Bauarbeiten in beiden Fahrtrichtungen die rechte Spur nutzen.

Am darauffolgenden Wochenende, in den Nächten vom 11. auf den 12. April sowie vom 12. auf den 13. April, wird die A4 in Richtung Aachen zwischen „Köln-Eifeltor“ und „Köln-Klettenberg“ erneut auf eine Spur reduziert. Tagsüber kann es zudem zu kurzfristigen Sperrungen einzelner Fahrstreifen kommen, während Bauteams vorbereitende Arbeiten an wechselnden Baustellen durchführen. Trotz der Behinderungen bleiben den Autofahrern jedoch mindestens zwei der drei Spuren pro Richtung durchgehend befahrbar.

Die vorläufigen Verkehrsregelungen dienen dem Schutz der „Eifeltor“-Struktur, während nach langfristigen Lösungen gesucht wird. Autofahrer werden aufgefordert, besonders während der nächtlichen Vollsperrungen zusätzliche Zeit einzuplanen. Die Einschränkungen gelten bis auf Weiteres.

Quelle