Zoll schlägt zu: Tausende China-Fälschungen und gefährliches Spielzeug in Bielefeld beschlagnahmt
Miriam KönigZoll schlägt zu: Tausende China-Fälschungen und gefährliches Spielzeug in Bielefeld beschlagnahmt
Großrazzia des Zolls in Bielefeld: Fälschungen und unsichere Waren aus China beschlagnahmt
Bei einer kürzlichen Kontrolle des Hauptzollamts Bielefeld wurde eine große Lieferung gefälschter und sicherheitskritischer Waren aus China aufgedeckt. Die Aktion führte zur Vernichtung der illegalen Produkte sowie zur Einleitung mehrerer Ermittlungsverfahren.
Die Beamten entdeckten unter anderem gefälschte Markenelektronik und Spielzeug für Kinder, das gegen EU-Sicherheitsvorschriften verstieß. Die Überprüfung erfolgte an einem Container, der aus China eingereist war. Im Inneren fanden die Zollbeamten ein breites Sortiment an Waren – von Kinderspielzeug über Elektrokleinstfahrzeuge und Gebetsteppiche bis hin zu Multimedia-Zubehör.
Bei einer genaueren Prüfung stellten die Ermittler 45 Artikel mit unrechtmäßig verwendeten Logos bekannter Markenhersteller fest. Darunter befanden sich gefälschte Schlüsselanhänger, Kopfhörer und Ladekabel. Infolgedessen wurden 26 Verfahren wegen des Verdachts auf Verletzung gewerblicher Schutzrechte eingeleitet.
Neben Plagiaten identifizierte das Team zudem 106 Produkte, die nicht den EU-Sicherheitsstandards entsprachen. Diese Waren wurden als nicht verkehrsfähig eingestuft und dürfen nicht auf dem europäischen Markt verkauft werden. Die mangelhaften Artikel lösten 40 Meldungen an die Marktüberwachungsbehörden aus.
Sämtliche beanstandeten Waren wurden unter Aufsicht des Zolls vernichtet. Ralf Wagenfeld, Sprecher des Hauptzollamts Bielefeld, bestätigte die Durchsetzungsmaßnahme. Nähere Angaben zu den betroffenen Marken oder Rechteinhabern wurden nicht gemacht.
Für Rückfragen steht das Hauptzollamt Bielefeld unter der Telefonnummer (0521) 3047-1095 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Weitere Informationen sind auf der Website des deutschen Zolls unter www.zoll.de abrufbar.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, unsichere und gefälschte Waren vom EU-Markt fernzuhalten. Die illegalen Produkte wurden vernichtet, und gegen die Verstöße wurden rechtliche Schritte eingeleitet. Nähere Details zu den betroffenen Marken wurden nicht bekannt gegeben.






