Zeitzeugin berichtet: Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs
Jonas WagnerZeitzeugin berichtet: Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs
Volkshochschule Rur-Eifel veranstaltet kostenlosen öffentlichen Vortrag am 15. Januar 2026
Unter dem Titel „Eine Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs“ bietet die Volkshochschule (VHS) Rur-Eifel einen kostenlosen öffentlichen Vortrag an. Die Zeitzeugin Marianne Tombeux wird dabei ihre persönlichen Erinnerungen an Evakuierung, Zerstörung und Überleben in der Eifel teilen.
Marianne Tombeux war erst sechs Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg ihre Heimatstadt Düren erreichte. Sie überlebte die Bombenangriffe, indem sie aus der Stadt floh, und kehrte später in eine zerstörte Heimat zurück. Jahrzehnte später hat sie diese Erlebnisse in einem Buch festgehalten.
Während der Veranstaltung wird Tombeux Auszüge aus ihrem Werk lesen und über das Leben als Kind im Kriegsdeutschland sprechen. Im Anschluss besteht für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der Vortrag findet von 18:00 bis 19:30 Uhr im VHS-Gebäude in der Violengasse statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich – entweder über die Website der VHS Rur-Eifel oder durch Einreichen eines Anmeldeformulars.
Die Veranstaltung bietet eine seltene Gelegenheit, persönliche Schicksale aus einer Zeit kennenzulernen, die Düren nachhaltig prägte. Tombeux’ Bericht umfasst die Evakuierung, die fast vollständige Zerstörung der Stadt und die Herausforderungen des Wiederaufbaus. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch verpflichtend.






