Zanders-Projekt in Bergisch Gladbach: Neuanfang nach Führungswechsel und erste Abrissarbeiten
Jonas WagnerZanders-Projekt in Bergisch Gladbach: Neuanfang nach Führungswechsel und erste Abrissarbeiten
Das Zanders-Entwicklungsprojekt in Bergisch Gladbach schreitet mit personellen Wechseln und neuen Meilensteinen voran. Oliver Brügge, der die Initiative sechzehn Monate lang geleitet hat, verlässt das Projekt aus persönlichen Gründen. Gleichzeitig gehen die Pläne für die Umgestaltung des Geländes weiter – darunter die Einrichtung eines neuen Informationszentrums und der Beginn der Abrissarbeiten noch in diesem Jahr.
Brügge wird im September 2025 als Geschäftsführer der Zanders Development Corporation (ZEG) zurücktreten. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte seine Verdienste bei der strategischen Ausrichtung des Projekts und der Etablierung der ZEG als treibende Kraft hinter der Neuentwicklung. Udo Krause, ein langjähriger Wegbegleiter des Vorhabens, übernimmt vorläufig die Geschäftsführung, bis ein dauerhafter Nachfolger gefunden ist.
Für das Gelände ist eine Mischung aus Wohn-, Gewerbe- und Hotelprojekten geplant. Ein Investor hat bereits konkretes Interesse an einem kombinierten Gewerbe- und Hotelkomplex bekundet. Langfristig sollen in den nächsten zwei Jahrzehnten 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze entstehen. Dabei wird Wert darauf gelegt, das Viertel nahtlos an die Innenstadt anzubinden, statt Konkurrenz zu schaffen.
Noch in diesem Jahr beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Bauten, um bis Anfang 2027 das historische Z-Ensemble freizulegen. Parallel dazu geht mit zanders.de eine neue Website online, die als zentrale Anlaufstelle für Aktuelles und Details zum Projekt dient. Zudem eröffnet am 9. Mai der benachbarte Rail Park, der vor allem jungen Menschen und der gesamten Nachbarschaft besseren Zugang bieten soll.
Der Entwicklungsplan setzt auf eine enge Verzahnung mit dem Bergisch Gladbacher Stadtzentrum, sodass das neue Viertel das bestehende Stadtbild ergänzt, statt es zu verdrängen.
Brügges Abschied markiert einen Einschnitt für das Zanders-Projekt, doch die Arbeiten laufen wie geplant weiter. Mit den anstehenden Abrissarbeiten, wachsendem Investoreninteresse und der neuen Informationsplattform nimmt die Neugestaltung des Areals immer konkretere Formen an. Die Stadt erwartet, dass sich das Gelände in den kommenden Jahren zu einer lebendigen Erweiterung Bergisch Gladbachs entwickelt.






