Wolf reißt sechs Schafe in Südwestfalen – trotz Elektrozaun hilflos

Wolf reißt sechs Schafe in Südwestfalen – trotz Elektrozaun hilflos
Verdacht auf Wolfsangriff: Sechs Schafe in Neunkirchen-Wiederstein gerissen
In Neunkirchen-Wiederstein (Südwestfalen) sind bei einem mutmaßlichen Wolfsangriff sechs Schafe getötet worden. Die Tiere wurden schwer verstümmelt aufgefunden, einigen fehlten Gliedmaßen – trotz eines elektrischen Zauns, der sie eigentlich schützen sollte. Lokale Landwirte befürchten nun, dass sich Wölfe dauerhaft in der Region ansiedeln könnten.
Der Angriff ereignete sich über die Feiertage im Märkischen Kreis. Das Raubtier, bei dem es sich vermutlich um einen Wolf handelt, war bereits in den vergangenen Wochen mehrfach in der Nähe gesichtet worden – insbesondere im Raum Iserlohn und der weiteren Umgebung. Eine Beobachtung im Dezember bestätigte seine Anwesenheit direkt in Neunkirchen-Wiederstein.
Nur einen Tag zuvor hatte es bereits einen ähnlichen Vorfall in Liebenscheid (Rheinland-Pfalz) gegeben. Meldungen über mutmaßliche Wolfsangriffe haben in Südwestfalen deutlich zugenommen. Landwirte und Anwohner zeigen sich zunehmend besorgt um die Sicherheit ihrer Nutztiere.
Das Paar, dem die Schafe gehörten, geht von einem Wolf als Täter aus. Die Verletzungen der Tiere beschrieben sie als schwerwiegend, mit abgerissenen Gliedmaßen. Der elektrische Schutzzaun, der als Abschreckung dienen sollte, hielt den Angreifer nicht auf.
Die Debatte über eine mögliche Bejagung von Wölfen zur Vermeidung weiterer Attacken ist damit neu entfacht. Behörden und Naturschützer bleiben uneins über den besten Weg.
Der jüngste Vorfall reiht sich in eine wachsende Zahl vermuteter Wolfsangriffe in der Region ein. Nutztierhalter stellen zunehmend die Wirksamkeit der bisherigen Schutzmaßnahmen infrage. Noch steht nicht fest, ob es sich bei dem Raubtier tatsächlich um einen Wolf oder ein anderes Wildtier handelte.

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