06 May 2026, 01:53

Wohnprojekt in Bergisch Gladbach: Nach Blockade Hoffnung auf Neuanfang an der Strunde

Eine Straße in Toronto mit hohen Geböuden, Fahrzeugen, Füpfaden, Böumen und trockenen Blüttern auf dem Boden unter einem sichtbaren Himmel.

Wohnprojekt in Bergisch Gladbach: Nach Blockade Hoffnung auf Neuanfang an der Strunde

Stagnierendes Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach: Nach einjähriger Verzögerung Hoffnung auf Neuanfang

Das seit einem Jahr blockierte Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach könnte bald wieder in Gang kommen. Ein hochrangiges Treffen zwischen Stadtvertretern und Investoren hat neue Hoffnung auf Fortschritt geweckt. Die ursprüngliche Unterbrechung stand im Zusammenhang mit Bedenken wegen finanzieller Verstrickungen mit der angeschlagenen Gröner Group.

Vor einem Jahr hatte die Stadtverwaltung das Vorhaben gestoppt, nachdem Unklarheiten über Investoren aufkamen, die mit Christoph Gröners Gröner Group in Verbindung stehen. Seither ruht der Bebauungsplan – in Erwartung verbindlicher Zusagen der Geldgeber.

Kürzlich traf eine große Delegation, darunter der ehemalige Bundesminister und Gröner-Vertraute Ronald Pofalla, mit Vertretern der Stadt zusammen. Ziel war es, das Projekt voranzubringen. Die Stadt betont jedoch, dass die Arbeiten am Bebauungsplan erst dann wiederaufgenommen werden, wenn die Investoren nachweisen, dass das Vorhaben konkrete Fortschritte macht.

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Die Stadtverschwörung erhofft sich von der Wiederbelebung des Projekts endlich die Umsetzung längst überfälliger Fachgutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur. Dennoch bleiben Zweifel: Die CGRE AG, die 89,9 Prozent an der projektverantwortlichen Gesellschaft hält, steht nach wie vor in Verbindung mit Gröner. Dessen Unternehmensimperium steckt derzeit in Insolvenzverfahren und sieht sich mit Vorwürfen wegen Fehlverhaltens konfrontiert.

Bis die Investoren handfeste Belege für Fortschritte vorlegen, bleibt das Projekt in der Schwebe. Bei einer Genehmigung würde der Wohnungsbau einen wichtigen Schritt für die Infrastrukturpläne Bergisch Gladbachs bedeuten. Der nächste Zug der Stadt hängt nun ganz von den Geldgebern ab.

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