Wire und Tube 2024 in Düsseldorf: Rekordbeteiligung und Fokus auf grüne Innovationen
Miriam KönigWire und Tube 2024 in Düsseldorf: Rekordbeteiligung und Fokus auf grüne Innovationen
Wire und Tube 2024: Düsseldorf setzt auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Im April 2024 kehrten die Fachmessen Wire und Tube nach Düsseldorf zurück – mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Über 2.700 Aussteller aus 65 Ländern nahmen teil, was eine der größten Ausgaben in der Geschichte beider Veranstaltungen markierte. Im Mittelpunkt standen Innovationen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und zur Förderung erneuerbarer Energien.
Die Tube 2024 umfasste rund 52.200 Quadratmeter und erreichte damit nahezu das Niveau der letzten Vor-Corona-Ausgabe im Jahr 2018. Mit 1.200 Ausstellern aus 54 Ländern präsentierte die Messe Fortschritte in der Rohrtechnologie. Ein Höhepunkt war der Sonderbereich „Kunststoffrohre & -leitungen“ in Halle 1, der die wachsende Bedeutung von Kunststoffrohren in der modernen Infrastruktur unterstrich.
Die Wire 2024 brach unterdessen alle Rekorde und wurde in ihrer fast 40-jährigen Geschichte zur größten Ausgabe. Auf 67.400 Quadratmetern stellten 1.500 Unternehmen aus 60 Ländern aus. Firmen wie Wafios AG zogen mit ihren neuesten Maschinen Aufmerksamkeit auf sich, darunter das BQ10-Transferbiegesystem und „assistierte Maschinen“, die speziell für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter konzipiert sind.
Neu in diesem Jahr waren Digitale Rundgänge (Digital Trails) und Themenbereiche zu Schwerpunkten wie Öko-Metalle, Wasserstoff, Trenntechnik, Schneiden, Sägen und Edelstahl. Erstmals begleitete ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Präsentationen und digitalen Führungen die Ausstellungen.
Das Messe-Duo 2024 unterstrich den Branchenwandel hin zu nachhaltigen Verfahren und energieeffizienten Lösungen. Mit Rekordbeteiligung und erweiterten digitalen Angeboten boten die Veranstaltungen eine Plattform für Innovationen in der Rohr- und Drahttechnologie. Aussteller und Besucher loteten gemeinsam neue Wege aus, um die Umweltbelastung zu verringern und gleichzeitig industrielle Prozesse voranzutreiben.






