Wie vergangene Kriege heute noch unser Leben in Essen prägen – eine spannende Diskussion

Wie vergangene Kriege heute noch unser Leben in Essen prägen – eine spannende Diskussion
Öffentliche Diskussion über generationenübergreifende Traumata und ihre Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft
Nächsten Monat findet in Berlin eine öffentliche Diskussion zum Thema generationenübergreifende Traumata und deren Einfluss auf die heutige Gesellschaft statt. Die Veranstaltung, die auf dem zum UNESCO-Welterbe gehörenden Gelände der Zeche Zollverein stattfindet, lädt Bürgerinnen und Bürger ein, zu erkunden, wie Kriegserfahrungen das moderne Leben noch immer prägen. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Die Gesprächsrunde beginnt am Donnerstag, 13. November, um 19:00 Uhr im Koksbunker des Ruhr Museums. Organisiert wird die Veranstaltung vom Amt für Gleichstellung, dem Ruhr Museum und der Agentur mitMach. Mit ihrer gemeinsamen Initiative möchten sie den Dialog über Chancengerechtigkeit und Stadtentwicklung durch persönliche Erzählungen fördern.
Durch den Abend führt Büşra Meryem Göçmen, die für eine respektvolle und offene Atmosphäre sorgen wird. Zwei Hauptrednerinnen und -redner bringen ihre Perspektiven ein: Barbara Wolf, Leiterin des Essener Amts für Gleichstellung, und Dietmar Fleischer, der für das digitale Portal der Stadt verantwortlich ist. Beide werden über Familiengeschichten sprechen und aufzeigen, wie vergangene Kämpfe bis heute Gemeinschaften prägen. Während Wolfs Arbeit auf Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt fokussiert ist, steuert Fleischer mit seiner Erfahrung aus der Leitung der städtischen Informationsplattformen bei. Ihre Behörden arbeiten häufig in stadtweiten Projekten zusammen und bereichern die Diskussion mit unterschiedlichen Fachkenntnissen. Die Veranstaltung regt dazu an, darüber nachzudenken, wie Geschichte aktuelle soziale Herausforderungen beeinflusst.
Die Diskussion bietet die Gelegenheit, aus erster Hand von lokalen Verantwortungsträgern zu hören und sich mit Essens laufenden Bemühungen um Gleichberechtigung und Entwicklung auseinanderzusetzen. In einem historischen Ambiente verbindet sie Vergangenheit mit gegenwärtigen Themen. Die Organisatoren hoffen, dass der Abend zu weiterem Nachdenken und gemeinschaftlichem Handeln anregt.

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