Wie Felix Neureuther als Zweijähriger eine Live-Sendung mit Rosi Mittermaier sprengte
Anna FuchsWie Felix Neureuther als Zweijähriger eine Live-Sendung mit Rosi Mittermaier sprengte
Ein Live-Fernsehinterview im Jahr 1986 nahm eine unerwartete Wendung, als der zweijährige Felix Neureuther seine Mutter, die Olympiasiegerin Rosi Mittermaier, unterbrach, um mitzuteilen, dass er auf die Toilette müsse. Der Moment entwickelte sich zu einem der meistdiskutierten Ausschnitte aus der ZDF-Jugendsportsendung Pfiff. Jahrzehnte später sollte Felix selbst in der Wintersportwelt als einer der besten alpinen Skifahrer Deutschlands von sich reden machen.
Der Vorfall ereignete sich während einer Ausgabe von Pfiff, einer beliebten Sendung, die von 1977 bis 1994 lief. Mittermaier, zweifache Olympische Goldmedaillengewinnerin, war mitten im Gespräch, als ihr Sohn plötzlich ins Bild lief. Sichtlich überrascht, versuchte sie, die Fassung zu bewahren, während Felix seinen dringenden Bedarf ankündigte. Sein Vater, Christian Neureuther – ein sechsfacher Slalom-Weltcup-Sieger – griff schnell ein, um die Situation zu entschärfen.
Der TV-Pannenmoment von 1986 bleibt ein beliebter Clip, der wegen seines Charme und seiner Spontanität immer wieder gezeigt wird. Felix Neureuthers Weg vom Kleinkind, das eine Livesendung unterbricht, zum erfolgreichen Skifahrer fügte der Geschichte eine weitere Ebene hinzu. Der Vorfall unterstrich zudem das sportliche Erbe seiner Familie, in der beide Eltern als Spitzenathleten Geschichte geschrieben hatten.






