Wesel stärkt Partnerschaft mit ukrainischem Saporischschja durch Hilfslieferung und Kinderlager
Lotta AlbrechtWesel stärkt Partnerschaft mit ukrainischem Saporischschja durch Hilfslieferung und Kinderlager
Die deutsche Stadt Wesel hat ihre Unterstützung für die Ukraine erneut bekräftigt – insbesondere für ihre Partnerstadt Saporischschja. Ein kürzlich gelieferter Radlader, finanziert über ein Programm der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), ist der jüngste Beitrag in der laufenden Kooperation. Beide Bürgermeister betonten die enge Verbindung zwischen den beiden Gemeinden.
Wesel und Saporischschja pflegen seit Jahren eine enge Partnerschaft, die sich seit dem russischen Großangriff auf die Ukraine weiter vertieft hat. Die jüngste Hilfslieferung umfasste ein Baumaschine, die mit Unterstützung der deutschen Entwicklungsorganisation GIZ beschafft wurde. Der Radlader soll Saporischschja bei Wiederaufbau- und Infrastrukturprojekten helfen.
Bürgermeister Serhij Rjesik aus Saporischschja dankte während eines kürzlichen Besuchs für die anhaltende Unterstützung Wesels. Er reiste bereits mehrfach mit Delegationen in die deutsche Stadt, um die Beziehungen zwischen den Kommunen zu stärken. Wesels Bürgermeister Rainer Benien unterstrich seinerseits die Bedeutung dieser Verbindung und äußerte die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr des Friedens in der Ukraine.
Neben der materiellen Hilfe planen die beiden Städte für diesen Sommer ein gemeinsames Ferienlager für deutsche und ukrainische Kinder. Die Initiative soll junge Menschen zusammenbringen und ihnen eine Auszeit von den Belastungen des Krieges bieten.
Wesel hat zugesichert, der Ukraine so lange zur Seite zu stehen, wie Unterstützung benötigt wird. Die Lieferung des Radladers und das geplante Kinderlager sind konkrete Schritte dieser Zusage. Auch andere deutsche Städte wie Bedburg, Neumarkt in der Oberpfalz, Kassel und Dortmund haben seit 2022 ähnliche Partnerschaften mit ukrainischen Gemeinden aufgebaut.






