23 March 2026, 16:02

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar für mehr Dialog zwischen Religionen

Gruppe von Menschen mit Tellern voller Essen, links daneben ein Schüsselchen und Löffel, mit Text oben: 'Uwxyz - Alle hatten eine dicke Scheibe und gingen ins Bett.'

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar für mehr Dialog zwischen Religionen

Wesel veranstaltete diese Woche erstes gemeinschaftliches Iftar, um Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zusammenzubringen

Die Veranstaltung sollte das soziale Miteinander stärken und den Dialog unter den Bürgerinnen und Bürgern fördern. Rund 100 Gäste aus lokalen Vereinen, religiösen Gemeinschaften und politischen Kreisen nahmen an dem Abendessen teil.

Das Iftar begann mit dem Sonnenuntergang und einem Gebetsruf, den Julian Agushi von Horizont e.V. anführte. Das Fasten während des Ramadan zählt zu den zentralen Praktiken des Islam und ist eine der fünf Säulen der Religion. Anschließend teilten die Gäste ein Mahl von einem vielfältigen Buffet und brachen gemeinsam ihr Fasten – im Zeichen der Verbundenheit.

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Die Veranstaltung wurde gemeinsam von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel organisiert. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, betonte die Bedeutung des gemeinsamen Essens als Symbol der Verbindung. Auch Bürgermeister Rainer Benien unterstrich, wie solche Begegnungen Respekt und Verständnis in der Gemeinschaft fördern.

Ähnliche interreligiöse Iftar-Feiern fanden bereits in anderen deutschen Städten statt. Dokumentiert sind Initiativen in Dortmund und Gelsenkirchen sowie laufende Projekte wie das Haus der Religionen in Hannover seit 2022.

In Wesel brachte das Iftar Menschen unterschiedlicher Herkunft zu einem Abend des gemeinsamen Austauschs zusammen. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung zu einer regelmäßigen Tradition wird und die Bindungen zwischen Glaubensgemeinschaften und lokalen Einrichtungen festigt. Weitere interreligiöse Begegnungen sind bereits in Nachbarstädten geplant.

Quelle