Vonovia auf Wachstumskurs - Schulden schneller reduzieren - Vonovia wächst 2025 mit Rekordmieten und Immobilienverkäufen
Vonovia, Deutschlands größter Vermieter, meldet starkes Wachstum im Jahr 2025
Der Immobilienkonzern Vonovia, größter Wohnungsvermieter Deutschlands, verzeichnete 2025 ein kräftiges finanzielles Wachstum. Die Erträge des Unternehmens stiegen deutlich, angetrieben durch höhere Mieten, Immobilienverkäufe und zusätzliche Dienstleistungen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, die Schuldenreduzierung durch Vermögensverkäufe und eine höhere Dividende für Aktionäre beschleunigen zu wollen.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) kletterte um 6,0 % auf 2,8 Milliarden Euro. Auch der bereinigte Nettogewinn legte um 5,3 % zu und erreichte 1,54 Milliarden Euro. Zum Jahresende verfügte Vonovia über rund 531.000 Wohnungen in Deutschland, Schweden und Österreich mit einem Gesamtmarktwert von 84,4 Milliarden Euro.
Die Mieteinnahmen spielten eine zentrale Rolle für die Unternehmensperformance. Die durchschnittliche Monatsmiete pro Quadratmeter stieg auf 8,38 Euro – ein Plus von 4,6 % gegenüber 2024. Dieses Wachstum zog jedoch Kritik des Deutschen Mieterbunds auf sich, der Vonovia "drastische Mieterhöhungen" vorwarf und strengere Mieterschutzregelungen forderte.
Um die Schulden schneller als ursprünglich geplant abzubauen, prüft das Unternehmen den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten und Minderheitsbeteiligungen. 2025 veräußerte Vonovia bereits 2.333 Wohnungen und plant, in den kommenden Jahren jährlich zwischen 3.000 und 3.500 Einheiten zu verkaufen. Trotz dieser Veräußerungen bleibt das Unternehmen expansiv ausgerichtet: Aktuell befinden sich 4.200 neue Wohnungen im Bau, langfristig sind auf eigenen Grundstücken über 65.000 zusätzliche Wohnungen geplant.
Auch die Aktionäre profitieren vom Unternehmenserfolg. Vonovia will die Dividende um drei Cent auf 1,25 Euro pro Aktie erhöhen.
Die Bilanz 2025 zeigt eine klare Strategie: Vonovia setzt auf steigende Erträge bei gleichzeitiger Schuldenreduzierung. Mit höheren Mieten, Immobilienverkäufen und einem wachsenden Portfolio balanciert das Unternehmen Expansion und finanzielle Stabilität. Die geplante Dividendenerhöhung unterstreicht das Vertrauen in die langfristige Entwicklung.






