Verallia schließt Dresdner Glaswerk – 310 Jobs in Gefahr
Der Glashersteller Verallia hat bekannt gegeben, dass er sein Werk in Dresden schließen wird. Von der Entscheidung sind 310 Mitarbeiter betroffen, die ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete den Schritt als einen "harten Schlag" für die Stadt.
Die Schließung kommt für Dresden überraschend, da in den letzten Jahren keine anderen Glaswerke in der Region von ähnlichen Stilllegungen betroffen waren. Zwischen 2021 und 2026 wurden in Deutschland keine vergleichbaren Werke geschlossen oder umstrukturiert.
Die Stadt bemüht sich nun, die Folgen abzufedern. Gemeinsam mit der Dresdner Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) und Verallia sollen betroffene Beschäftigte bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen unterstützt werden. Zudem wird nach zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände gesucht.
Die Dresdner Stadtführung hat bereits Gespräche mit dem Betriebsrat und der Unternehmensleitung aufgenommen. Ziel ist es, die wirksamsten Maßnahmen zur Unterstützung der Betroffenen zu ermitteln.
Von der Werksschließung sind direkt 310 Menschen betroffen. Die Stadt hat zugesagt, sie während des Übergangs zu begleiten. Über die nächsten Schritte für das Gelände und die Belegschaft wird bereits beraten.






