Vandalen zerstören Kunstinstallation im Mönchengladbacher "Garten mit Brücken"
Anna FuchsVandalen zerstören Kunstinstallation im Mönchengladbacher "Garten mit Brücken"
Sitzinstallation im Mönchengladbacher "Garten mit Brücken" am Wochenende zerstört
Im "Garten mit Brücken" in Mönchengladbach wurde am Wochenende eine Sitzinstallation durch Vandalismus schwer beschädigt. Betroffen ist ein Kunstwerk der Künstlerin Ruth Buchanan, das im Rahmen eines öffentlich geförderten Projekts entstanden war. Die Behörden bestätigten, dass der Angriff stattfand, während das Gelände geschlossen war – Hinweise auf gewaltsames Eindringen liegen vor.
Die beschädigte Tischplatte gehörte zu einer Sitzgruppe innerhalb des Gartens, der hinter dem städtischen Jobcenter liegt. Der gesamte Bereich inklusive der Kunstinstallationen steht im Eigentum der Kulturstiftung Museum Abteiberg. Der Garten selbst entstand im Rahmen der Initiative "Kunst hinter dem Haus", die mit öffentlichen und privaten Mitteln finanziert und von "Neue Auftraggeber" begleitet wird. Bei der offiziellen Einweihung der brückenbezogenen Kunstwerke im Mai 2023 hatte Oberbürgermeister Felix Heinrichs die Schirmherrschaft übernommen.
Karl Sasserath, Leiter der örtlichen Arbeitsagentur (ALZ), verurteilte die Zerstörung scharf und betonte, dass der Garten vor allem einer gefährdeten Gemeinschaft als Rückzugsort diene. Sein Stellvertreter Julian Strzalla hatMeanwhile Anzeige erstattet und ruft Zeugen auf, sich bei der Polizei zu melden.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von wiederholten Vandalismusfällen und Vermüllungen ein, die den Garten und seine Umgebung seit der Eröffnung plagen. Ursprünglich als Ort der Besinnung und des Gemeinschaftslebens konzipiert, leidet das Gelände seit Monaten unter wiederkehrenden Schäden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Hinweisen zu den Verantwortlichen. Die zerstörte Sitzgruppe war eines von mehreren Kunstwerken, die den Garten als einladenden Raum gestalten sollten. Ob und in welcher Form eine Reparatur oder ein Ersatz möglich sein wird, hängt von weiteren Bewertungen durch die Stiftung und die Projektverantwortlichen ab.






