08 March 2026, 06:03

Van Almsick und Werth sprechen über Ängste und Neuanfang im Spitzensport

Ein Buch mit dem Titel "Olympische Spiele: Offizielle Veröffentlichung der Olympischen Bewegung" mit einer Stadtansicht auf dem Cover, das auf einer flachen Oberfläche liegt.

Van Almsick und Werth sprechen über Ängste und Neuanfang im Spitzensport

Zwei von Deutschlands gefeiertesten Sportlerinnen stehen im Mittelpunkt einer bevorstehenden Veranstaltung, die sich den emotionalen Herausforderungen im Spitzensport widmet. Die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin Franziska van Almsick und die achtfache Olympische Goldmedaillengewinnerin im Dressurreiten, Isabell Werth, werden bei "Heldinnen des Sports" über ihre Erfahrungen sprechen. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen Ängste, Niederlagen und die Suche nach einem neuen Lebenssinn nach dem Ende der aktiven Karriere.

Die Veranstaltung, die in Frankfurt stattfindet, bietet van Almsick und Werth eine Plattform, um auf ihre Laufbahnen zurückzublicken und über den Druck zu sprechen, der mit Leistungen auf höchstem Niveau einhergeht. Beide haben vor heimischem Publikum gekämpft – eine Erfahrung, die sie als besonders intensiv beschreiben. Zudem wird es um die Verantwortung gehen, die sie als Vorbilder für junge Athletinnen und Athleten tragen.

Jenseits des Triumphgefühls bei Siegen wird der Abend auch die weniger sichtbaren Kämpfe im Spitzensport beleuchten. Die Sportlerinnen werden darüber sprechen, wie man Ängste bewältigt, mit Niederlagen umgeht und das Selbstvertrauen bewahrt, wenn Zweifel aufkommen. Ein weiteres zentrales Thema wird das Leben nach der aktiven Zeit sein – und wie ehemalige Spitzensportler ihre Identität neu definieren.

Der Zeitpunkt von "Heldinnen des Sports" fällt mit einer möglichen Olympia-Bewerbung Nordrhein-Westfalens zusammen. Die Veranstalter hoffen, dass die Diskussion Anstoß gibt, über die Bedeutung der Ausrichtung der Spiele für die Region nachzudenken. Zudem wird es um die Werte gehen, für die die Olympischen Spiele stehen, und um die Rolle des Publikums, das die Erfahrungen von Athletinnen und Athleten prägt.

Van Almsick, die heute als stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Sporthilfe fungiert, wird zudem am 21. Februar 2026 den "Ball des Sports" in Frankfurt ausrichten. Ihr Einsatz für die Anerkennung und Wertschätzung von Sportlerinnen und Sportlern hält auch nach ihrer aktiven Zeit an.

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Die Veranstaltung "Heldinnen des Sports" bietet einen seltenen Einblick in die emotionalen Wege von Spitzenathletinnen. Die Perspektiven von van Almsick und Werth könnten nicht nur bei Mitstreiterinnen und Mitstreitern, sondern auch bei Fans und Entscheidungsträgern auf Resonanz stoßen. Ihre Diskussion kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschland über eine erneute Olympia-Bewerbung nachdenkt – und verleiht der Debatte damit zusätzliche Aktualität.

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