20 February 2026, 10:05

Urban Stack: Neue Plattform revolutioniert Datenaustausch in deutschen Smart Cities

Ein altes Stadtplan von einer Stadt mit zahlreichen Gebäuden, Straßen und Text, der eine geplante Entwicklung am unteren Rand anzeigt.

Urban Stack: Neue Plattform revolutioniert Datenaustausch in deutschen Smart Cities

Digitale Plattform "Urban Stack" sorgt auf Smart-City-Veranstaltungen in Deutschland für Aufmerksamkeit

Eine neue digitale Plattform mit dem Namen Urban Stack gewinnt auf Smart-City-Veranstaltungen in ganz Deutschland an Bedeutung. Entwickelt vom Kreis Gütersloh, soll sie Kommunen dabei unterstützen, Daten auszutauschen und die Abhängigkeit von externen Technologieanbietern zu verringern. Das System tritt nun mit lokalen Partnern in eine Pilotphase ein.

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Der Kreis Gütersloh schuf den Urban Stack, nachdem er auf dem Markt keine passende kommunale Datenplattform gefunden hatte. Das Projekt ist Teil der Smart-City-Initiative des Kreises, die digitale Dienstleistungen effizienter gestalten und Kosten senken soll.

Die Plattform ermöglicht es Kommunen, die Freigabe ihrer Daten selbst zu steuern. Sie können entscheiden, welche Informationen sie mit wem teilen, während ein Open-Data-Portal ausgewählte Daten öffentlich zugänglich macht. Jede teilnehmende Kommune erhält drei intelligente Wetterstationen, die Echtzeitdaten direkt in das System einspeisen.

Der Kreis Gütersloh sowie die Städte Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Detmold haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Plattform zu testen. Während der Pilotphase übernimmt die Abteilung Digitalisierung und Geoinformation des Kreises Gütersloh die technische Betreuung. Kommunen, die sich dem Projekt anschließen, zahlen eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro (netto) für die Einrichtung und die Integration der Sensoren.

Der Urban Stack bündelt Daten aus Sensoren, Datenbanken und Fachsystemen. Ziel ist es, eine gemeinsame digitale Infrastruktur zu schaffen, die Ressourcen spart und die Zusammenarbeit zwischen Behörden fördert.

Die Pilotphase wird zeigen, wie gut die Plattform den Bedürfnissen der beteiligten Kommunen gerecht wird. Bei Erfolg könnte sie auf andere Regionen ausgeweitet werden, die nach kostengünstigen digitalen Lösungen suchen. Der Fortschritt des Projekts wird auf den kommenden Smart-City-Konferenzen mit Spannung verfolgt werden.