Unternehmer fordern Lösungen für Verkehrsprobleme und Vermüllung in Solingen-Burg
Anna FuchsUnternehmer fordern Lösungen für Verkehrsprobleme und Vermüllung in Solingen-Burg
Rund 20 lokale Unternehmer trafen sich im Restaurant Rüdenstein zum IHK-Bezirksdialog in Burg/Höhscheid. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen anhaltende Verkehrsprobleme sowie Sorgen um die Sauberkeit im Stadtteil. Die Teilnehmer brachten zudem irreführende Verkehrsschilder und Mängel bei der Abfallentsorgung entlang der Wupper-Wanderwege zur Sprache.
An der Runde nahmen Unternehmer und Vertreter der Industrie- und Handelskammer (IHK) teil, darunter IHK-Präsident Henner Pasch, Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, der politische Berater Jasper Rust sowie Christian Kern von der Juniorenkammer. Die Anwesenden hoben zwar Fortschritte bei der Verkehrssituation in Burg hervor, wiesen aber auf weiterhin bestehende Probleme hin – etwa erhebliche Umleitungen aufgrund von Brückenarbeiten über die Autobahn A1.
Besonders kritisiert wurden irreführende Hinweisschilder an der A1, die fälschlicherweise den Eindruck erweckten, die Ausfahrt sei komplett gesperrt und Solingen-Burg nicht erreichbar. Die Bergische IHK kündigte an, sich bei den zuständigen Behörden für eine Korrektur einzusetzen.
Ein weiteres zentrales Thema war die Entfernung von Mülleimern entlang der Wupper-Wanderwege. Ohne private Initiativen drohe die Vermüllung weiter zuzunehmen, hieß es. Auch die unzureichende Straßenreinigung in Solingen-Burg stand in der Kritik.
Die IHK sicherte zu, die vorgebrachten Anliegen – insbesondere die problematischen Verkehrsschilder und die Abfallproblematik – aufzugreifen. Die Unternehmer verließen die Veranstaltung mit der Zusage, dass ihre Rückmeldungen an die verantwortlichen Stellen weitergeleitet werden. Ziel des Dialogs war es, praktikable Lösungen für die anstehenden Herausforderungen in Burg/Höhscheid zu finden.






