UKM Münster stärkt Schutz für Mitarbeiter gegen Gewalt am Arbeitsplatz
Jonas WagnerUKM Münster stärkt Schutz für Mitarbeiter gegen Gewalt am Arbeitsplatz
Universitätsklinikum Münster (UKM) geht neue Wege gegen Gewalt am Arbeitsplatz
Das Universitätsklinikum Münster (UKM) hat einen weiteren Schritt unternommen, um seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser vor Gewalt am Arbeitsplatz zu schützen. Im Januar 2026 ist das Krankenhaus offiziell dem Präventionsnetzwerk "Sicher am Arbeitsplatz" des Landes Nordrhein-Westfalen beigetreten. Ziel der Initiative ist es, Beschäftigte vor aggressivem Verhalten von Patientinnen, Patienten und Angehörigen zu bewahren – insbesondere in Notaufnahmen.
Das Netzwerk wird von einer Taskforce koordiniert, die beim Polizeipäsidium Münster angesiedelt ist. Im Mittelpunkt stehen der Austausch und die Umsetzung praktischer Maßnahmen zur Vorbeugung und Bewältigung von Gewalt in Gesundheitseinrichtungen. Die Mitgliedschaft des UKM folgt einer offiziellen Vereinbarung, die Münsters Polizeidirektorin Alexandra Dorndorf gemeinsam mit der ärztlichen und kaufmännischen Krankenhausleitung unterzeichnet hat.
Das UKM verfügt bereits über eigene Sicherheitsvorkehrungen: Eine hauseigene Sicherheitsabteilung ist für den Schutz des Campus, die IT-Sicherheit und die Absicherung medizinischer Geräte zuständig. Zudem führt sie Sensibilisierungskampagnen für Mitarbeiter durch. Ergänzend bietet das Krankenhaus das SAFER-Projekt an, das Beschäftigte in gewaltfreier Kommunikation für hochbelastete Situationen schult.
Durch den Beitritt zum Netzwerk erhält das UKM Zugang zu einem breiteren Unterstützungsangebot und Fachwissen. Die Zusammenarbeit soll bestehende Schutzmaßnahmen stärken und neue Strategien im Umgang mit Aggressionen etablieren.
Die Partnerschaft zwischen dem UKM und dem "Sicher am Arbeitsplatz"-Netzwerk besiegelt das gemeinsame Engagement für die Sicherheit des Personals. Praktische Lösungen und Präventionsansätze werden künftig regional noch stärker vernetzt. Das Engagement des Krankenhauses spiegelt die wachsenden Bemühungen wider, Gewalt in medizinischen Einrichtungen entschlossen entgegenzutreten.






