20 April 2026, 12:04

Thomas Rachel: Vom Bundestag zur globalen Stimme für Religionsfreiheit

Ein altes Buch mit dem Titel "Das Buch der gemeinen Gebete und Verwaltung der Sakramente, Riten und Zeremonien der Kirche von England" liegt auf einer Seite mit schwarzer Tinte auf.

Thomas Rachel: Vom Bundestag zur globalen Stimme für Religionsfreiheit

Thomas Rachel prägt seit Jahrzehnten die deutsche Politik und religiöse Organisationen in führenden Positionen. Seine Laufbahn umfasst Stationen in Regierung, Wirtschaft und kirchlichen Institutionen, wobei ihn jüngste Ernennungen zunehmend in der Außenpolitik und im Bereich der Religionsfreiheit einflussreich machen.

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Sein beruflicher Werdegang begann in der Industrie: Von 1992 bis 2004 arbeitete er für den Wirtschaftsverein Stahl in Düsseldorf. 1994 zog er erstmals in den Deutschen Bundestag ein – ein Mandat, das er seither ununterbrochen innehat.

Von 2005 bis 2021 fungierte Rachel als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Parallel übernahm er Verantwortung in religiösen und kulturellen Stiftungen, darunter die Leo-Baeck-Stiftung, deren Kuratorium er seit 2006 angehört.

2021 wurde er Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Zudem übernahm er die Rolle des Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften. Zwischen 2021 und 2025 war er stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, bevor er 2025 zum vollwertigen Mitglied berufen wurde.

Über die Politik hinaus engagiert sich Rachel seit Langem in religiösen Organisationen. Seit 2015 gehört er dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an. Noch in diesem Jahr wurde er in den Stiftungsrat der Hermann-Kunst-Stiftung zur Förderung der neutestamentlichen Forschung berufen.

Erst im Mai 2025 übernahm Rachel das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Diese neue Funktion knüpft an seine langjährige Erfahrung in politischer und kirchlicher Führung an.

Rachels Karriere verbindet heute parlamentarische Arbeit mit hochrangigen Verantwortlichkeiten in den Bereichen Religionsfreiheit und Außenpolitik. Seine Tätigkeiten in Regierung, Wirtschaft und kirchlicher Verwaltung spiegeln ein langjähriges Engagement für den öffentlichen Dienst und den interreligiösen Dialog wider. Die jüngsten Ernennungen festigen seine Rolle bei der Gestaltung der deutschen Global- und Religionspolitik weiter.

Quelle