Stuttgart startet Pilotprojekt für klimaneutrale Industriegebiete bis 2040

Admin User
2 Min.
Ein Gebäude mit elektrischen Lichtern, Masten, Namensschildern und Topfpflanzen.

Stuttgart startet Pilotprojekt für klimaneutrale Industriegebiete bis 2040

In Stuttgart hat ein neues Pilotprojekt begonnen, das die industriellen Zonen der Stadt in nachhaltigere Räume verwandeln soll. Die Initiative wird von der Stuttgarter Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWF) geleitet und konzentriert sich auf die Steigerung der Energieeffizienz sowie die Reduzierung von Ressourcenverschwendung. Sie ist ein zentraler Baustein des umfassenderen Plans der Stadt, bis 2040 klimaneutral zu werden.

Den Auftakt machte das Projekt bei der Flowserve Stuttgart GmbH – ein erster Schritt zur Modernisierung des Industriegebiets Stuttgart-West. Unternehmen in der Zone erhalten direkte Unterstützung, darunter Hilfe bei der Installation von Photovoltaikanlagen, fachkundige Nachhaltigkeitsberatung sowie Zugang zu qualifizierten Fachkräften.

Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte die doppelte Wirkung des Vorhabens und verwies darauf, dass es beweise: Wirtschaftswachstum und Klimaschutz lassen sich vereinen. Ziel ist es, ein Industriegebiet zu schaffen, das wettbewerbsfähig bleibt, gleichzeitig seine Umweltbelastung verringert und lokale Arbeitsplätze sichert. Im Rahmen des "Nachhaltigen Energie- und Klimaschutzaktionsplans" (SECAP) von Stuttgart werden in dem Projekt praktische Lösungen für Unternehmen erprobt. Die SWF koordiniert die Maßnahmen, um langfristig wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit, geringere Emissionen und eine stärkere soziale Nachhaltigkeit in der Region zu gewährleisten.

Das Pilotprojekt soll als Vorbild für andere Industriegebiete in Stuttgart dienen. Durch maßgeschneiderte Unterstützung für Unternehmen strebt es an, Kosten zu senken, CO₂-Fußabdrücke zu verkleinern und zukünftige Investitionen zu sichern. Die Stadt plant, diese Maßnahmen im Zuge ihrer Klimaziele bis 2040 auszuweiten.