Stuttgart schützt Jugendliche an Silvester mit neuen Sicherheitskonzepten

Admin User
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Ein Fotorahmen mit drei Frauen auf blauem Hintergrund, umgeben von Sponsorennamen und einem Unternehmensnamen.

Stuttgart schützt Jugendliche an Silvester mit neuen Sicherheitskonzepten

Stuttgart verstärkt Sicherheitsmaßnahmen für Jugendliche an Silvester

An diesem Silvesterabend geht Stuttgart mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche voran. Die Jugendhilfe Stuttgart gGmbH (JHS) intensiviert ihre Straßenpräsenz in Altenessen und Katernberg, um Störungen zu verhindern und bei Bedarf sofort Hilfe leisten zu können. Die Aktion erfolgt in enger Abstimmung mit Polizei und Rettungsdiensten, um in der gesamten Stadt für eine sichere Feier zu sorgen.

Im Vorfeld der Feierlichkeiten führten Sozialarbeiter:innen im Stadtbezirk 26 Gespräche mit Jugendlichen über Regeln, Risiken und Sicherheit. Die Mitmach-Agentur veranstaltet zudem am Katernberger Markt einen interaktiven Workshop, um junge Menschen für verantwortungsbewusstes Verhalten zu sensibilisieren. Im Stadtbezirk 27 setzen Polizei und Feuerwehr präventiv an: Kinder werden über die Gefahren von Pyrotechnik aufgeklärt.

Der Stadtbezirk 25 konzentriert sich auf Jugendgruppenprogramme, die die Risiken illegaler Böller thematisieren. Eltern werden dort ermutigt, mit ihren Kindern über sicheres Verhalten zu sprechen. Im Stadtbezirk 23 bereiten sich Quartiersmanager:innen auf die Nachbereitung vor – nach den Feiern sollen öffentliche Plätze schnell wieder sauber sein.

Für akute Notfälle steht an Silvester durchgehend die Kinder- und Jugendnotfallhotline (0201 265050) zur Verfügung. Betreut wird der Dienst vom Jugendamt Stuttgart und dem Diakoniewerk Stuttgart; er bietet Krisenhilfe für junge Menschen in schwierigen Situationen. Die JHS entsendet zudem Fachkräfte und eine freie Mitarbeiterin in die gesamten Stadt – mit Schwerpunkt auf Altenessen und Katernberg.

Die Verantwortlichen setzen auf Prävention, Aufklärung und Sichtbarkeit als zentrale Strategien. Einige Bezirke, etwa die am Polizeiprojekt „Sichere Stadt“ beteiligten, verstärken diese Maßnahmen ganzjährig, um nachhaltiges Bewusstsein zu schaffen.

Ziel der kombinierten Aktionen ist es, Gefahren durch Pyrotechnik zu minimieren, Konflikte zu vermeiden und Jugendliche zu verantwortungsvollem Handeln zu ermutigen. Mit Streetwork-Teams, Bildungsangeboten und Notfallhilfe sorgt Stuttgart so für unmittelbare Sicherheit – und langfristige Vorsorge an Silvester.