09 January 2026, 16:56

Sternsinger in Gera starten Kampagne gegen Kinderarbeit in Bangladesch 2026

Eine Gruppe von Menschen versammelt sich in einem Raum mit einer Wandbanner, Kerzen, Papier, Mikrofonen, einem Fotorahmen und Blumen.

Sternsinger in Gera starten Kampagne gegen Kinderarbeit in Bangladesch 2026

Gera begrüßte die Sternsinger zum Fest Epiphanie am Rathaus – verkleidet als die Heiligen Drei Könige

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Die Sternsinger wurden in Gera am Dreikönigstag am Rathaus empfangen, wo sie in den Gewändern der Heiligen Drei Könige erschienen. Die Gruppe überbrachte Segenswünsche und stellte ihre Mission vor, benachteiligten Kindern weltweit zu helfen. Ihr Besuch markierte zugleich den Start einer Kampagne gegen Kinderarbeit, mit einem besonderen Fokus auf Bangladesch im Jahr 2026.

Bürgermeister Thomas Lenk begrüßte die jungen Ehrenamtlichen, die den traditionellen christlichen Segen „20*C+M+B+26“ für das neue Jahr überbrachten. In bunten Gewändern verkörperten die Sänger die biblischen Weisen aus dem Morgenland und verbreiteten dabei ihre Botschaft von Nächstenliebe und Gerechtigkeit.

Die Sternsinger, organisiert vom Kindermissionswerk Sternsinger e.V., sind in rund 80 Ländern aktiv. Mit etwa 800 lokalen Projekten setzen sie sich für Bildung, Gesundheitsversorgung, Ernährung und soziale Integration benachteiligter Kinder ein. Die diesjährige Aktion soll das Bewusstsein für Kinderarbeit schärfen – insbesondere in Bangladesch, wo 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche betroffen sind. Die gesammelten Spenden fließen direkt in diese Initiativen. Interessierte können sich beteiligen oder weitere Informationen auf der offiziellen Website www.sternsinger.de erhalten.

Der Auftritt in Gera leitete eine ganzjährige Kampagne ein, die sich gegen Kinderarbeit einsetzt und gefährdete Jugendliche unterstützt. Die eingeworbenen Mittel kommen den weltweiten Projekten der Sternsinger zugute, darunter auch jenen in Bangladesch. Die Organisation bleibt auf öffentliche Spenden angewiesen, um ihre Reichweite und Wirkung weiter auszubauen.