06 April 2026, 18:04

Stadtrat beschließt Brandschutzreform und prüft Entwicklungsgesellschaft für zukunftsfähige Innenstadt

Gebäude für öffentliche Sicherheit von Bäumen, Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Fußgängern und einem klaren Himmel umgeben

Stadtrat beschließt Brandschutzreform und prüft Entwicklungsgesellschaft für zukunftsfähige Innenstadt

Der Stadtrat hielt am Donnerstag seine letzte Sitzung dieser Legislaturperiode ab. Zu den zentralen Beschlüssen zählte die Aktualisierung des Brandschutzbedarfsplans sowie die Prüfung der Gründung einer städtischen Entwicklungsgesellschaft.

Auf der Tagesordnung stand zudem die Auswertung des Verkehrsversuchs "Bewegte Straßenlandschaft", der auf große öffentliche Zustimmung für die Verlängerung der Fußgängerzone stieß.

Die Sitzung begann mit der Diskussion über das Projekt "Huels resilient", das den Abschluss des Bundesförderprogramms "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" markierte. Die Initiative zielte darauf ab, die lokale Widerstandsfähigkeit und die städtische Entwicklung zu stärken.

Anschließend lag der Fokus auf der öffentlichen Sicherheit. Der aktualisierte Brandschutzbedarfsplan wurde verabschiedet, mit Schwerpunkten auf schnelleren Einsatzzeiten der Rettungskräfte, verbesserten Hygienestandards und einer besseren Vorbereitung auf klimabedingte Vorfälle. Parallel dazu wurden neue Gebührenberechnungen für den Rettungsdienst beschlossen.

In einer weiteren einstimmigen Entscheidung beauftragte der Rat die Verwaltung damit, die Machbarkeit einer städtischen Entwicklungsgesellschaft zu prüfen. Dieser Schritt könnte künftige Stadtplanungs- und Investitionsstrategien prägen.

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Abschließend wurde der Verkehrsversuch "Bewegte Straßenlandschaft" bewertet. Die temporäre Erweiterung der Fußgängerzone fand bei rund 80 Prozent der Anwohner Zustimmung – ein klares Signal für mehr autofreie Zonen in der Innenstadt.

Die Beschlüsse des Rates gehen nun in die Umsetzung. Die Updates des Brandschutzplans treten in Kraft, während die Machbarkeitsstudie für eine städtische Entwicklungsgesellschaft zeitnah beginnen soll. Die positive Resonanz auf die Fußgängerzone deutet zudem auf mögliche dauerhafte Änderungen in der künftigen Verkehrsplanung hin.

Quelle